Vater und Sohn stellen Täter bei frischer Tat, Polizei nimmt 47-jährigen polnischen Staatsbürger fest.
Ahlbeck: Einbruchversuch in Ferienhaus vereitelt

Insel Usedom (ost)
Am 29.12.2024, um etwa 02:30 Uhr, alarmierten der Vater und sein Sohn die Polizei über den Notruf, da sie gerade einen Einbrecher auf frischer Tat erwischt hatten. Dieser versuchte wahrscheinlich in das Ferienhaus der Familie im Korswandter Weg im Ostseebad Ahlbeck auf der Insel Usedom einzubrechen.
Der Verdacht, dass jemand in das Ferienhaus der Familie einbrechen wollte, kam dem Vater und dem Sohn, als sie bemerkten, dass am Tag zuvor ein Schlüssel für das Ferienhaus fehlte, den jemand zuvor gestohlen haben musste. Möglicherweise wurde er während der Reinigung des Hauses in der Tür stecken gelassen. Da im Oktober bereits Videoaufnahmen eine unbekannte Person zeigten, die um das Wohn- und Ferienhaus auf dem Grundstück der Familie herumschlich, entschieden sich Vater und Sohn dazu, sich im Ferienhaus zu verstecken. Ihr Bauchgefühl sollte sich als richtig erweisen. Am 29.12.2024, gegen 02:15 Uhr, bemerkten der 48-jährige Vater und sein 17-jähriger Sohn zunächst einen Lichtschein, der sich im Fenster des Eingangsbereichs des Ferienhauses bewegte. Sie begaben sich daraufhin zum Eingang und erblickten eine dunkel gekleidete und vermummte Person am Fenster, die in das Gebäude leuchtete. Vater und Sohn sprachen den Täter an, der sofort floh. Die Zeugen verfolgten ihn und konnten ihn wenige Meter später stellen, festhalten und sofort die Polizei verständigen.
Der Beschuldigte ist ein 47-jähriger polnischer Staatsbürger, der neben einer Taschenlampe auch eine Sturmhaube und Handschuhe trug. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und der Beschuldigte vorläufig festgenommen. Anschließend wurde der 47-jährige Beschuldigte identifiziert und von der Kriminalpolizei in Anwesenheit eines Dolmetschers befragt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen den 47-jährigen Polen läuft nun ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchdiebstahls.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








