Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem 76-jährigen Pkw-Fahrer und einer 75-jährigen Pedelec-Fahrerin führte zu schweren Verletzungen und einem Sachschaden von 20.000 Euro.
Ahrenshoop/ Born: Verkehrsunfall zwischen Pedelec und Pkw

Ahrenshoop/ Born (ost)
Heute Morgen, am 15. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 09:10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L 21 zwischen Ahrenshoop und Born gemeldet.
Nach den bisherigen Informationen fuhr ein 76-Jähriger mit seinem Auto auf der L 21 in Richtung Born. Gleichzeitig fuhr eine 75-Jährige mit ihrem Pedelec auf einem Radweg in der Nähe von Born in Richtung L 21. Kurz vor dem Ortsschild kreuzt der Radweg die L 21. Die 75-Jährige sei plötzlich auf die Straße gefahren, um sie zu überqueren, und habe dabei das herannahende Auto übersehen. Der Autofahrer habe die Radfahrerin zwar bemerkt und eine Bremsung eingeleitet, konnte sein Fahrzeug jedoch nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, bei dem sich die 75-Jährige schwer verletzte. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die L 21 war kurzzeitig gesperrt, um die Fahrzeuge zu bergen.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








