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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 02.04.2024 in Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 02.04.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

02.04.2024 – 22:31

POL-NB: Fahrzeugführer flüchtet vom Unfallort und leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Grimmen (ost)

Am 02.04.2024 um etwa 16:45 Uhr hat ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gemeldet, dass er einen Verkehrsunfall auf der BAB 20 beobachtet hat. Ein PKW Renault fuhr von Lübeck kommend in Richtung Stettin auf der BAB 20. Zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Gützkow kam das Fahrzeug aus unbekannten Gründen von der Fahrspur ab und stieß gegen die mittlere Schutzplanke. Danach geriet das Auto ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Der Fahrer fuhr noch etwa 1 Kilometer weiter, bevor er auf dem Standstreifen anhielt. Die Autobahnpolizei Grimmen schickte sofort eine Streifenbesatzung zum Unfallort. Bevor sie ankamen, flüchtete der Fahrer über den Wildzaun in das nahegelegene Schmoldow. Er rief von dort aus ein Taxi, das ihn nach Hause brachte. Die Polizei in Stralsund suchte die Halteranschrift des Fahrzeugs auf und traf dort auf den Taxifahrer, der bestätigte, dass er den Mann aus Schmoldow abgeholt und nach Hause gebracht hatte. Da niemand öffnete, ordnete die Staatsanwaltschaft Stralsund eine Durchsuchung der Wohnung des Fahrers an, und die Feuerwehr öffnete die Tür. Der Fahrer wurde in der Wohnung gefunden und leistete Widerstand gegen die Polizei, sodass er zu Boden gebracht und festgenommen werden musste. Anschließend wurde er zur Polizeistation gebracht, wo ein Atemalkoholtest mit einem Wert von 0,78 Promille durchgeführt wurde.

Gegen den Fahrer wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Widerstand gegen die Polizei erstattet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 21.000,-EUR. Auch der Polizeihubschrauber wurde zur Suche nach dem Fahrer eingesetzt.

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Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
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02.04.2024 – 22:31

POL-NB: Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fahrzeugführerin auf der L271

Demmin (ost)

Am 02.04.2024 um etwa 15:00 Uhr ereignete sich auf der Landstraße 271 ein Verkehrsunfall, bei dem eine schwer verletzte Fahrzeugführerin beteiligt war. Die 41-jährige deutsche Fahrzeugführerin eines PKW Ford fuhr auf der L 271 von Utzedel kommend in Richtung Demmin. Aus bisher unbekannten Gründen kam sie von ihrer Fahrspur ab und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden LKW Mercedes, geführt von einem 61-jährigen deutschen Fahrzeugführer. Der PKW geriet durch den Zusammenstoß ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Straßenbaum auf der linken Fahrbahnseite. Dabei lösten sich verschiedene Fahrzeugteile vom PKW Ford und trafen einen VW Transporter, der von einem 60-jährigen deutschen Fahrzeugführer hinter dem PKW Ford fuhr.

Die Fahrzeugführerin des PKW Ford wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Greifswald gebracht, da sie bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 12.000,-EUR.

Die Freiwilligen Feuerwehren Demmin und Utzedel waren mit insgesamt 27 Kameraden im Einsatz. Die L271 musste für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.

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02.04.2024 – 16:49

POL-HST: Einbruch in Firma an B 105 in Martensdorf

Landkreis Vorpommern-Rügen (ost)

Möglicherweise sind in der Nacht vom Donnerstag, 28.03.2024, auf Freitag, 29.03.2024, bisher unbekannte Täter in eine Firma direkt an der B 105 in Martensdorf eingedrungen. Dort haben sie unter anderem die Ladenkasse angegriffen. Es konnte vor Ort noch nicht festgestellt werden, ob und wie viel Geld und welche Gegenstände insgesamt gestohlen wurden, und muss noch ermittelt werden.

Der Kriminaldauerdienst Stralsund wurde zur Spurensuche und -sicherung vor Ort hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf 2.000 Euro geschätzt.

Zur Aufklärung des Falls bittet die Polizei Zeugen, die in der fraglichen Nacht in diesem Bereich Beobachtungen gemacht haben, möglicherweise während der Fahrt an dem Gebäude vorbeigefahren sind. Hinweise werden erbeten an die Polizei in Barth unter 038231 6720, die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

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02.04.2024 – 16:39

POL-HST: Tatverdächtigen dank Zeugenhinweisen gestellt

Stralsund (ost)

Am Abend des Ostermontags, dem 01.04.2024 gegen 21:15 Uhr, erhielt die Polizei in Stralsund einen Hinweis auf einen möglichen Einbruchsversuch an einem Fahrradunterstand in der Straße An der Kupfermühle.

Zwei unbekannte Täter sollen laut aktuellen Informationen versucht haben, mit einer Flex in den Unterstand einzudringen, sind jedoch vor dem Eintreffen der Beamten geflohen. Eine sofortige Suche in der Umgebung führte zumindest zur Festnahme eines Verdächtigen und durch weitere Zeugen zum Auffinden eines Rucksacks mit Gegenständen, die dem mutmaßlichen Täter zugeordnet werden können, darunter auch das mögliche Tatwerkzeug, eine Flex. Der Verdächtige ist ein 16-jähriger Deutscher, der dann an die Erziehungsberechtigten übergeben wurde.

Strafanzeigen wurden wegen des Verdachts des versuchten Einbruchdiebstahls und der Sachbeschädigung erstattet. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.

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02.04.2024 – 16:21

POL-SN: Öffentlichkeitsfahndung: Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach 63-Jährigem aus Schwerin

Schwerin (ost)

Seit dem 30. März 2024 wird ein 63-jähriger Mann aus Schwerin vermisst.

Aufgrund einer Krankheit besteht die Möglichkeit, dass der Gesuchte in Gefahr ist. Die bisherigen polizeilichen Suchaktionen waren nicht erfolgreich und werden fortgesetzt.

Der Vermisste trägt einen roten Pullover und Jeans.

Ein Foto des Vermissten ist hier zu finden:

https://fcld.ly/2024-04-02vermisst

Hinweise, die zur Auffindung des Vermissten führen könnten, werden vom Polizeihauptrevier Schwerin unter den Telefonnummern 0385/5180-2224 oder 1560 entgegengenommen, auch die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

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Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
Katrin Hilberling
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02.04.2024 – 14:00

POL-HWI: Einbruch in Wohnhaus - Zeugenaufruf

Wismar (ost)

Nachdem Unbekannte während der letzten Feiertage in ein Haus in Wismar eingebrochen sind, hat die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen begonnen.

Zwischen dem Morgen des 29. März und dem Nachmittag des 1. April sollen Unbekannte in ein Haus in der Straße Dargetzow Mittelfeld eingedrungen sein. Ersten Informationen zufolge sind die Täter gewaltsam eingedrungen und haben das Haus durchsucht. Der Wert des gestohlenen Eigentums liegt im oberen vierstelligen Bereich.

Polizeibeamte haben am Tatort Beweise gesammelt.

Die Polizei in Wismar bittet Zeugen, die nützliche Informationen haben, sich unter der Telefonnummer 03841 203 0 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

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Polizeiinspektion Wismar
Pressestelle
Jessica Lerke, Sofie Glaser
Telefon 1: 03841/203 304
Telefon 2: 03841/203 305
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02.04.2024 – 13:30

IM-MV: Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 Innenminister Pegel: "Fallzahlen steigen wie im Bundestrend, aber unsere Aufklärungsquote bleibt konstant hoch"

Schwerin (ost)

Die Fallzahlen der Gesamtstraftaten in Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 111.571 Fällen wie im gesamten Bundestrend angestiegen - um 4,7 Prozent im Vergleich zu 2022. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 liegt 2022 mit marginal 0,2 Prozent mehr Straftaten gleichauf.

"Erstmals seit 2019 sehen wir leider einen Anstieg in den Fallzahlen - dieser Trend herrscht bundesweit vor. Während die Pandemie für einen deutlichen Rückgang des Kriminalitätsgeschehens gesorgt hat, müssen wir nun wieder wachsamer sein.", sagte Landesinnenminister Christian Pegel, der heute in Schwerin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2023 vorstellte und ergänzte: "Die gute Arbeit unserer Landespolizei wird mit der gleichbleibend guten Aufklärungsquote von 62,8 Prozent unterstrichen, die einmal mehr über dem Bundesdurchschnitt liegt."

Die auffälligsten Entwicklungen im Jahr 2023:

Deutlicher Rückgang bei Straftaten gegen das Leben

Ein erfreulicher Rückgang zeigt sich bei der Zahl der Straftaten gegen das Leben wie Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen und Fahrlässige Tötung von 55 auf 37 Fälle. Es wurden 2023 im Bereich Mord sieben Fälle registriert. Hinzu kommen vier vollendete Totschlagsdelikte und 12 Versuche eines Totschlags, zwölfmal fahrlässige Tötung und zwei Fälle von illegalem Schwangerschaftsabbruch. "Die Aufklärungsquote bei all diesen Straftaten konnte um fast fünf Prozentpunkte auf 86,5 Prozent gesteigert werden. Das bringt leider keinem der Opfer sein Leben zurück, aber die Polizei kann damit den Angehörigen in vielen Fällen Gewissheit über die Tat geben. Zudem zeigen wir den Täterinnen und Tätern - und auch potenziellen -, dass bei diesen schwersten Straftaten gegen das Leben fest damit gerechnet werden muss, gefasst und bestraft zu werden. Dies ist ein wichtiger Baustein in der Prävention von Straftaten.", so Pegel.

Anstieg bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist ein Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen. "Von 1.916 im Jahr 2022 haben wir ein Plus von 190 Fälle im Jahr 2023 auf 2.106 erfasst. Der Anstieg setzt sich leider auch bei den jeweiligen Untergruppen in dieser Straftatengruppe fort", erklärt Innenminister Pegel.

So sind in der gleichnamigen Untergruppe der "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung", zu welcher Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Belästigung, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlen zählen, die erfassten Fälle um 206 Fälle auf 792 Straftaten angestiegen. Im Bereich des "Sexuellen Missbrauch" liegt ein nahezu gleichbleibender Trend vor (2023: 445; plus 5), ebenso beim sexuellen Missbrauch von Kindern mit 320 Fällen (minus 1 Fall). Bei der Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Inhalte ist eine gleichbleibende Entwicklung zu beobachten. "In diesem Bereich wurden 649 Fälle im Jahr 2023 erfasst - 2022 waren es 646. Gut 54 Prozent - also mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen in diesem Bereich - sind unter 18 Jahren. Dies bestärkt die Landespolizei weiter in ihrer intensiven Präventionsarbeit in diesem Bereich. Wir müssen Kinder und Jugendliche aufklären und für solche Aufnahmen sensibilisieren. So etwas zu besitzen, ist nicht okay, und solche Aufnahmen weiterzusenden, erst recht nicht. Aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen müssen wir erreichen, sondern auch Eltern. Daher richtet sich mein Appell auch an diese: Passen Sie auf, was sich Ihre Kinder anschauen und gegenseitig schicken. Klären Sie Ihre Kinder zu Hause auf, was richtig und was falsch ist - und vor allem vermitteln Sie, dass ein Hinweis auf eine solche Straftat oder wenn sich Ihre Kinder unwohl fühlen, kein Petzen ist oder sie dafür Ärger bekommen. Eine solche Reaktion ist vielmehr genau die richtige, um Täter zu demaskieren sowie zu fassen und mögliche Netzwerke aufzudecken", sagt Christian Pegel.

Wenngleich die Fallzahlen in Bezug auf Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie in Mecklenburg-Vorpommern aktuell stagnieren, ist dennoch keine Entwarnung zu geben. Denn das Hinweisaufkommen an den Bund steigt nach wie vor. Diese Zahlen sind ganz überwiegend mit der Zunahme von Verdachtsmeldungen aus den USA zu erklären. US-Internetdienste wie Google, Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp), Snapchat, DropBox und Microsoft uvm. sind seit 2012 nach US-amerikanischem Recht verpflichtet, alle Dateien, die dort geteilt werden, auf Kinderpornografie zu prüfen und Verdachtsfälle an das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) zu melden. Sobald Hinweise auf deutsche Nutzer vorliegen, werden diese an das Bundeskriminalamt (BKA) weitergeleitet. Diese Meldungen steigen jährlich rapide an, waren es 2015 bundesweit noch 14.500 und 2020 55.660, so sind es allein im vergangenen Jahr 180.287 Hinweise, die nach Deutschland gemeldet wurden. "Dies stellt im Vergleich zum Jahr 2022 noch mal eine Steigerung von fast 50.000 Hinweise dar. Fast 1.000 von diesen Fällen wurden 2023 an unser Landeskriminalamt weitergeleitet", führt Minister Pegel aus.

Häusliche Gewalt: "Melden Sie sich, wenn Sie betroffen sind"

Im Phänomenbereich der Häuslichen Gewalt setzt sich der seit Jahren steigende Trend auch 2023 weiter fort. Ende 2021 wurde dieser Phänomenbereich mit einer bundesweiten Definition, um so eine einheitliche statistische Erfassung zu ermöglichen, versehen. Häusliche Gewalt umfasst demnach nicht nur partnerschaftliche und expartnerschaftliche, sondern auch familiäre Gewalt. Voraussetzung ist aber, dass die Beteiligten im gemeinsamen Haushalt leben Im vergangenen Jahr hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2.098 Fälle Häuslicher Gewalt und damit eine Zunahme von 6,8 Prozent im Vergleich zu 2022 registriert. Das Phänomen ist überwiegend durch Körperverletzungsdelikte geprägt. Die Polizei registrierte 1.629 Körperverletzungen sowie neun Straftaten gegen das Leben, von denen alle Fälle vollendet wurden. 38,8 Prozent aller aufgeklärten Taten wurden unter Alkoholeinfluss begangen. "Wir müssen leider annehmen, dass das Dunkelfeld wesentlich höher ist. Noch immer trauen sich viele Opfer nicht, einen Fall von Häuslicher Gewalt anzuzeigen. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sondern eine Straftat, die konsequent geahndet werden muss -melden Sie sich bitte, wenn Sie betroffen sind", appelliert der Minister.

Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften angestiegen

Die Zahl der erfassten Fälle, bei denen Polizeibeamtinnen und -beamte im Dienst sowie gleichstehende Personen Opfer einer Straftat geworden sind, ist im Vergleich zum Vorjahr auf 1.014 Taten angestiegen. Zuwächse sind bei Widerstandsdelikten (plus 0,6 Prozent) und tätlichen Angriffen (plus 13 Prozent) zu verzeichnen. In 87,4 Prozent der Fälle waren die Opfer Polizeibeamtinnen und -beamte, im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 92,1 Prozent.

Minister Christian Pegel: "Wir spüren bei uns im Land deutlich eine Zunahme von aggressivem Verhalten gegenüber Polizei, Feuerwehren und Rettungskräften. Dieses Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen. Es gefährdet sogar häufig noch Menschen, denen eigentlich dringend Hilfe zuteilwerden müsste. Jeder Angriff gegen Einsatzkräfte ist einer zu viel und darf nicht hingenommen werden. Es gibt auch keinerlei Rechtfertigungen für körperliche oder verbale Angriffe gegenüber Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten. Wer mit polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden ist, dem steht der Rechtsweg offen. Wer sich Ressentiments gegenüber dem Staat oder seinen Institutionen hingibt, kann diese nicht auch noch mittels Gewalt auf Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräften projizieren. Unsere Einsatzkräfte sind Bürger in Uniform, Mütter, Väter, Töchter und Söhne, die die Sicherheit und Ordnung in unserem Land gewährleisten und hierbei leider zu oft ihr eigenes Leben und ihre körperliche Unversehrtheit in Gefahr bringen müssen. Die Politik sowie die gesamte Gesellschaft sollten den Frauen und Männern daher für ihren Dienst mit Respekt begegnen und sich entschieden gegen Gewalt stellen."

Weitere polizeilichen Entwicklungen im Jahr 2023

Auch bei den sogenannten Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit sind die Fälle 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, von 18.336 auf 19.608 (plus 6,9 Prozent).

"In dieser Statistik bemerken wir allerdings noch die Auswirkungen einer Rechtsänderung im Jahr 2021: Zuvor war eine sogenannte Bedrohung strafbar bei Androhung einer Handlung, die ein Verbrechen darstellt. Jetzt gilt auch die Bedrohung mit einigen Vergehen, wie der sexuellen Selbstbestimmung, der körperlichen Unversehrtheit, der persönlichen Freiheit oder gegen Sachen von bedeutendem Wert als strafbar. Der Kreis der als Bedrohung erfassten Straftaten wurde damit erheblich erweitert. Dies zeigt auch der Anstieg polizeilich registriertet Bedrohungen von 4.365 auf 4.820 Fälle", erläutert Pegel.

Gestiegen sei die auch Zahl der Körperverletzungen um 565 auf 11.941. "In 30 Prozent der aufgeklärten Körperverletzungen waren die Tatverdächtigen alkoholisiert, was - nicht nur hier - zeigt, dass Alkoholisierung in verschiedenen Straftatbereichen erhebliche Treiberfunktion hat", so Pegel.

Gut ein Viertel der erfassten Straftaten mit Blick auf die Gesamtkriminalität findet sich in den sonstigen Straftatbeständen des Strafgesetzbuches wieder. Darunter zählt eine Vielzahl teils unterschiedlicher Tatbestände wie Erpressung, Hausfriedensbruch, Landfriedensbruch, Vortäuschen einer Straftat, "Strafvereitelung", Hehlerei, Brandstiftung sowie Korruptions- und Amtsdelikte. In diesem Phänomenbereich sind die Fallzahlen insgesamt von 27.176 auf 28.844 (plus 6,1 Prozent) erfassten Fällen angestiegen.

Die Sprengung von Geldautomaten erreichte im vergangenen Jahr mit zwölf Fällen im Vergleich zu den Vorjahren einen neuen Höchstwert. Während Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 verschont wurde mit dieser Art von Fällen, ist der Anstieg nun deutlich zu spüren. "In zehn dieser Fälle erlangten die Täter sogar Beute. Bei elf Fällen wurde fester Explosivstoff, der sogenannte Blitz-Knall-Satz, eingesetzt. Das zeigt eine Strukturiertheit bei diesen Straftaten. Daher wurde auch eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle beim Landeskriminalamt eingerichtet", berichtet der Minister.

"Für eine erfolgreiche Prävention gegen diese speziellen, gegen Banken und deren Automaten gerichtete Straftaten kann nach Einschätzung der Polizei nur ein Maßnahmenmix helfen - besonders wichtig wäre, dass der Bundesgesetzgeber den Einsatz von Geldeinfärbesystemen, Verklebesystemen und Vernebelungssystemen gesetzlich vorschreibt, damit erbeutetes Geld unbrauchbar und damit diese Straftaten unattraktiv werden", so der Innenminister. Die Niederlande seien mit genau diesen Maßnahmen wirksam gegen solche Straftaten vorgegangen.

Die Auswertung der Automatenstraftaten und deren Zahlen basieren jedoch auf Einzelauswertungen und sind daher nicht als statistische Daten erfasst.

Den ausführlichen Jahresbericht sowie die Präsentation zur PKS finden Sie auf der IM-Webseite.

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
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02.04.2024 – 13:28

POL-HRO: 35-jähriger Motorradfahrer deutlich zu schnell in Rostock unterwegs

Rostock (ost)

Ein 35-jähriger Mann muss sich nach einer Fahrt am Sonnabend wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

Am letzten Sonnabend, dem 30.03.2024, führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock eine Verkehrskontrolle in der Hamburger Straße in Rostock durch. Um 16:50 Uhr bemerkten die Beamten einen Motorradfahrer, der die Hamburger Straße stadtauswärts mit hoher Geschwindigkeit und nur auf dem Hinterrad fahrend befuhr. Die Polizisten verfolgten den Motorradfahrer, der bei Sichtkontakt mit den Beamten auf über 150 km/h beschleunigte, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Er überholte mehrere Fahrzeuge in riskanter Weise und fuhr bei Rot über die Ampel, um einer Kontrolle zu entgehen. Die Beamten verloren den Motorradfahrer vorerst aus den Augen.

Dank sofortiger Ermittlungen und dem Hinweis einer aufmerksamen Zeugin gelang es den Beamten am nächsten Tag, die Identität des 35-jährigen Deutschen festzustellen. Dem Mann wurde der Vorwurf gemacht, und sein Führerschein wurde eingezogen.

Die Kriminalpolizei Rostock hat die weiteren Untersuchungen übernommen.

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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
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18057 Rostock
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02.04.2024 – 12:23

BPOL-HST: Ausgebüxte Pferde an den Gleisen

Neubrandenburg, Malchin (ost)

Am Freitag (29.03.2024) wurden in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke Neubrandenburg - Teterow im Bereich Malchin Pferde an den Schienen gesichtet. Eine Augenzeugin bemerkte die Tiere und alarmierte sofort die Bundespolizei. Diese informierte umgehend die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG in Berlin, die eine Fahrt auf Sicht für den betroffenen Streckenabschnitt anordnete.

Als die Bundespolizisten am Ort des Geschehens eintrafen, waren die Pferde glücklicherweise bereits sicher zurückgebracht worden. Es wird vermutet, dass die Pferde das leicht gesicherte Tor geöffnet hatten und unbemerkt zu den Gleisen gelangten, um das frische Gras zu fressen.

Trotz des positiven Ausgangs wird die Besitzerin der Kaltblüter für den Einsatz der Polizei zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

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Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecherin
Uta Bluhm
Telefon: 03831 28432 - 106
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

02.04.2024 – 11:41

POL-HWI: Fußgängerin nach Unfall schwer verletzt

Kirchdorf/Insel Poel (ost)

Am 28. März ereignete sich ein Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in Kirchdorf auf der Insel Poel, bei dem eine Fußgängerin schwere Verletzungen erlitt.

Um die Mittagszeit manövrierte der 56-jährige Fahrer seines VW auf dem Parkplatz, ohne die Fußgängerin hinter ihm zu bemerken, und kollidierte mit ihr. Die 77-jährige Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste von Rettungskräften ins Krankenhaus nach Wismar gebracht werden.

Sofern nicht anders erwähnt, handelt es sich bei allen Beteiligten um deutsche Staatsbürger.

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Polizeiinspektion Wismar
Pressestelle
Jessica Lerke, Sofie Glaser
Telefon 1: 03841/203 304
Telefon 2: 03841/203 305
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02.04.2024 – 11:40

BPOL-HST: Waffen, Falschgeld und Drogen sichergestellt

Bergen auf Rügen (ost)

Am Abend des Samstags (30.03.2024) wurden von Bundespolizisten Waffen, Falschgeld und Drogen in Bergen auf Rügen sichergestellt.

Wenige Minuten nach 20 Uhr überprüften die Beamten einen 35-jährigen deutschen Staatsbürger am Bahnhof, der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Mann hatte keine Ausweispapiere bei sich, jedoch eine einsatzbereite und geladene Schreckschusswaffe. Bei der Durchsuchung wurden außerdem ein einsatzbereites Einhandmesser und Falschgeld im Gesamtwert von 7.490 Euro in großen Scheinen gefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten eine kleine Menge verschiedener Betäubungsmittel fest.

Die Geldscheine waren Farbkopien, bei denen Scheine desselben Wertes die gleiche Seriennummer hatten. Auf Nachfrage gab der Mann an, dass er mit dem Falschgeld Frauen beeindrucken wollte.

Die gefundenen Gegenstände wurden vor Ort beschlagnahmt und an die Kriminalpolizei übergeben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte der Mann seine Reise fortsetzen. Er wird jedoch später für seine Verstöße zur Verantwortung gezogen werden müssen.

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Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecher
Hartmut Fritsche
Telefon: 03831 28432 - 105
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
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02.04.2024 – 11:16

POL-HWI: Ergänzungsmeldung zum Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen

Nantrow (LK NWM) (ost)

Am Donnerstagnachmittag war eine 94-jährige Autofahrerin auf der B105 in der Nähe von Nantrow in einen Verkehrsunfall verwickelt (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5746218 ). Am Freitag ist sie im Krankenhaus verstorben.

Die Frau wollte am Donnerstag mit ihrem Skoda auf die B105 abbiegen, übersah dabei anscheinend den entgegenkommenden Mitsubishi, was zu einer Kollision führte. Bei dem Unfall erlitt die Frau schwere Verletzungen. Rettungskräfte befreiten sie aus dem Auto und brachten sie dann ins Krankenhaus nach Wismar. Der 77-jährige Fahrer des Mitsubishi und sein 12-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt, die 72-jährige Beifahrerin schwer. Alle drei Personen wurden ins Krankenhaus nach Rostock gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt.

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02.04.2024 – 09:47

POL-LWL: Gartenhaus niedergebrannt

Wittenburg (ost)

In Wittenburg wurde in der Nacht zum Dienstag ein Gartenhaus durch ein Feuer zerstört. Es wird geschätzt, dass ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden ist. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 01 Uhr auf einem Gartengrundstück in der Nähe der Dreilützower Chaussee. Eine Frau entdeckte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand die Gartenlaube aus Holz bereits in Vollbrand. Die Kriminalpolizei untersucht nun die Brandursache. Nach ersten Informationen wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

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02.04.2024 – 07:22

BPOLI PW - GdpD POM: Bundespolizei vollstreckt vier Haftbefehle über die Osterfeiertage

Pomellen/ Ahlbeck/ Pasewalk (ost)

Ein 41-jähriger Mann aus Polen wurde als Passagier in einem Auto mit polnischem Kennzeichen auf der Autobahn A11 bei Pomellen angehalten und überprüft. Die Überprüfung ergab, dass er wegen Diebstahls von der STA Berlin zur Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte eine Geldstrafe von 810 EUR, Verfahrenskosten von 77,00 EUR und eine Reststrafe von 1,25 EUR zu zahlen, insgesamt 888,25 Euro oder 54 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen. Nach Zahlung der Geldstrafe von 810,00 Euro und der Reststrafe von 1,25 Euro wurde der Mann freigelassen. Die Kosten von 77,00 Euro wurden erlassen, da er keine weiteren Bargeldmittel hatte.

Ein 27-jähriger Pole wurde am selben Ort als Passagier in einem Auto mit polnischem Kennzeichen angehalten und überprüft. Die Überprüfung ergab, dass er wegen Diebstahls von der STA Bielefeld zur Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte eine Geldstrafe von 230 EUR, Verfahrenskosten von 1024,47 EUR, insgesamt 1254,47 EUR oder 23 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er in die JVA Neustrelitz eingeliefert.

Ein 30-jähriger Pole wurde in Pomellen von der STA Neubrandenburg wegen Urkundenfälschung gesucht. Durch Zahlung einer Geldstrafe von 1300,00 EUR und Verfahrenskosten von 82,50 EUR konnte er 65 Tage Ersatzhaft vermeiden.

Gestern Abend kontrollierten Bundespolizisten in Ahlbeck/ Insel Usedom einen 38-jährigen Mann aus der Türkei. Die STA Berlin suchte ihn wegen Diebstahls. Er hatte eine Geldstrafe von 1200,00 Euro und Verfahrenskosten von 89,50 Euro zu zahlen. Bei Nichtzahlung waren 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe festgelegt. Nach Zahlung der gesamten Strafe durch Dritte im Bundespolizeirevier Berlin Süd Kreuz wurde der Mann um 01:20 Uhr freigelassen.

Hier geht es zur Originalquelle

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

02.04.2024 – 07:03

BPOLI PW - GdpD POM: Schleusung in Pomellen

Pasewalk/ Pomellen (ost)

Am Ostersamstag haben Bundespolizisten in Pomellen einen PKW mit lettischem Kennzeichen kontrolliert. Im Auto saßen ein 32-jähriger Lette (Fahrer), ein 23-jähriger usbekischer Staatsbürger und drei srilankische Staatsbürger im Alter von 23, 25 und 27 Jahren. Die drei srilankischen Staatsbürger konnten sich nur mit lettischen Identitätsdokumenten für Asylsuchende ausweisen. Es konnten keine Dokumente für die Einreise nach Deutschland vorgelegt werden. Nachdem sie zur Dienststelle gebracht wurden, gaben die Personen an, über Belarus nach Lettland gereist zu sein. Einer von ihnen wollte nun nach Deutschland, die anderen beiden nach Frankreich weiterreisen. Um geschleust zu werden, sollten sie jeweils 3000 Euro an den Fahrer zahlen. Ursprünglich war geplant, dass die drei Personen in DEU (Pasewalk) an einen anderen Abholer übergeben werden sollten. Während der Ermittlungen wurde der Lette als Schleuser gemeldet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er wieder nach Polen ausreisen. Den srilankischen Staatsbürgern wurde die Einreise nach DEU verweigert, da sie nicht die erforderlichen Einreisebedingungen erfüllten. Sie wurden gegen 15:50 Uhr über den ehemaligen GÜG Linken nach Polen zurückgeschickt.

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Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
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Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24