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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 15.09.2026 in Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 15.09.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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15.09.2026 – 16:15

IM-MV: Digitale Baugenehmigung aus MV geht mit KI-Assistenten den nächsten Schritt

Schwerin (ost)

Die durch Mecklenburg-Vorpommern für alle Bundesländer federführend geschaffene "Digitale Baugenehmigung" entwickelt sich weiter: Innenminister Christian Pegel hat heute im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte den nächsten Entwicklungsschritt der durch Mecklenburg-Vorpommern entwickelten Einer-für-Alle (EfA)-Lösung vorgestellt. Im Mittelpunkt steht in diesem weiteren Entwicklungsschritt der integrierte digitale Assistent, der Bürgerinnen und Bürger sowie Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter bei der Antragstellung und Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren unterstützt.

Der KI-gestützte Assistent ist in allen den digitalen Bauantrag nutzenden Bauämtern in den 14 mitnutzenden Bundesländern freigeschaltet. Die Bauämter der den digitalen Bauantrag nutzenden Kommunen können den KI-Assistenten auf Wunsch einsetzen. Damit steht erstmals eine einheitliche, in den EfA-Onlinedienst integrierte Assistenzfunktion bundesweit zur Verfügung.

"Mit dem digitalen Assistenten gehen wir in Mecklenburg-Vorpommern neue Wege. Wir zeigen, dass eine moderne Verwaltung nicht nur digital, sondern auch innovationsstark und ideenreich sein kann. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen nicht abwarten, bis andere die Verwaltung von morgen gestalten. Wir wollen selbst vorangehen und eine Vorreiterrolle übernehmen. Der heutige Termin in der Mecklenburgischen Seenplatte macht sichtbar, wie aus dieser Idee ein konkreter Nutzen für Menschen und Verwaltung wird", verdeutlichte Minister Christian Pegel.

Der digitale Assistent soll Bürgerinnen und Bürgern den Einstieg in das Baugenehmigungsverfahren erleichtern, ihre Fragen beantworten und sie durch den Antragsprozess führen. Er unterstützt auch die Sachbearbeitung, die ein kontextsensitives Hilfsmittel für die Vorgangsbearbeitung erhält. Die Lösung ist vollständig in den bestehenden Onlinedienst integriert und steht in allen produktiven Instanzen zur Verfügung. Die Entscheidung, den KI-Assistenten zu nutzen trifft aber die jeweilige Behörde eigenständig.

"Für viele Menschen ist eine Baugenehmigung ein wichtiger und anspruchsvoller Schritt - ganz gleich, ob es um ein Eigenheim, einen Anbau, ein Carport oder ein gewerbliches Vorhaben geht. Wer einen Antrag stellt, soll nicht erst lange nach den richtigen Informationen suchen müssen. Der digitale Assistent hilft dabei, Orientierung zu geben, Fragen schneller zu klären und Verfahren verständlicher zu machen. Das ist gelebter Bürokratieabbau", erklärte Pegel.

Gemeinsame Lösung mit bundesweiter Wirkung

Die digitale Baugenehmigung ist ein Beispiel dafür, wie Bundesländer gemeinsam digitale Verwaltungsleistungen entwickeln und nutzen können. Mit Berlin ist inzwischen das 14. Bundesland der Mitnutzungsallianz beigetreten. In der vergangenen Woche wurde zudem die Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen um Sachsen unterzeichnet.

"Dass inzwischen 14 Bundesländer auf die Digitale Baugenehmigung setzen und bereits fast 120.000 Anträge darüber bearbeitet wurden, ist ein starkes Zeichen für den Erfolg gemeinsamer Lösungen. Wir entwickeln nicht für einzelne Behörden, sondern für eine Verwaltung, die über Ländergrenzen hinweg funktioniert. Wenn eine Innovation einmal entwickelt ist, sollte sie möglichst vielen Menschen zugutekommen. Genau diesen Gedanken verkörpert das EfA-Prinzip", betonte Minister Christian Pegel und:

"Unser Ziel ist eine Verwaltung, die einfacher erreichbar, schneller und verlässlicher ist. Der digitale Assistent ist dabei kein Ersatz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bauaufsichtsbehörden, sondern ein Werkzeug, das sie unterstützen und entlasten soll. So verbinden wir technologische Innovation mit Bürgernähe und schaffen konkrete Verbesserungen im Alltag - für alle Seiten."

Hintergrund

Die "Digitale Baugenehmigung" ist Teil der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Mecklenburg-Vorpommern hat das Themenfeld "Bauen und Wohnen" übernommen und den digitalen Bauantrag federführend für alle 16 Bundesländer entwickelt. Jährlich werden in Deutschland etwa 220.000 Baugenehmigungen erteilt - vornehmlich als Papierantrag. Mit dem digitalen Bauantrag ist eine ortsungebundene, vollständig digitale Antragstellung möglich.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
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15.09.2026 – 14:11

POL-NB: Radlader in Büssow angegriffen - Polizei sucht Zeugen

Büssow (ost)

Letztes Wochenende sollen Unbekannte einen Radlader an der Kiesgrube in Büssow angegriffen haben.

Der Vorfall ereignete sich zwischen dem 11.09.2026, 14:00 Uhr und dem 14.09.2026, 06:00 Uhr auf dem Lagerplatz der Kiesgrube in Büssow.

Die Täter drangen gewaltsam in den Radlader ein und stahlen eine Batterie und Kraftstoff, was zu einem Diebstahlschaden von 1.300 Euro und einem Sachschaden von 250 Euro führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Zufahrtsbereich der Kiesgrube Büssow während des genannten Zeitraums beobachtet oder kann sonstige hilfreiche Hinweise zum Vorfall geben?

Hinweise werden vom Polizeihauptrevier Pasewalk unter der Telefonnummer 03973 220 0, von jeder anderen Polizeidienststelle oder von der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de entgegengenommen.

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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03971 251 3041
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de

http://www.polizei.mvnet.de


Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

15.09.2026 – 14:06

POL-HRO: Kradfahrer bei Setzin schwer verletzt

Setzin (ost)

Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in der Nähe von Setzin schwer verletzt.

Der Jugendliche gab an, dass er gegen 07:50 Uhr die Kreisstraße 12 zwischen Setzin und Körchow befuhr und einem entgegenkommenden Auto ausweichen musste. Dadurch kam er von der Fahrbahn ab und stürzte. Er erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die Kreisstraße vorübergehend vollständig gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt.

Die Polizei hat den Unfallort aufgenommen und untersucht nun die genaue Ursache des Unfalls. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hagenow (Tel. 03883 6310) zu melden.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Felix Zgonine
Telefon: 03874 411-305
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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15.09.2026 – 13:43

POL-HRO: Schweriner Polizei stellt Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung an Fahrscheinautomaten

Schwerin (ost)

Am Montagnachmittag wurde die Polizei über einen Vorfall an einem Fahrkartenautomaten am Keplerplatz informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 17-jähriger Jugendlicher den Automaten mit einem Permanentmarker beschädigt.

Eine aufmerksame Passantin beobachtete den Vorfall gegen 13:40 Uhr und sprach den Jugendlichen an. Dieser setzte jedoch seine Zerstörung fort. Die Passantin filmte die Tat und informierte die Polizei.

Der Verdächtige verließ danach den Tatort. Dank der Videoaufnahmen konnte der 17-Jährige kurz darauf von den Polizeibeamten gefunden werden.

Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Jugendliche aggressiv und beleidigte die Beamten. Zudem leistete er Widerstand. Die Beamten blieben unverletzt.

Gegen den 17-jährigen deutschen Verdächtigen wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt eingeleitet. Die Untersuchungen dauern an.

Die Polizei dankt der aufmerksamen Passantin, deren schnelles Handeln und die Benachrichtigung der Polizei wesentlich zur Identifizierung des Verdächtigen beigetragen haben.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
Telefon: 0385 5180-3004
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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15.09.2026 – 12:11

POL-NB: Ausflug ins Maisfeld löst Großeinsatz der Polizei aus

Mewegen (ost)

Ein glückliches Ende hatte gestern ein groß angelegter Polizeieinsatz in Mewegen. Zwei Schüler der Grundschule, die nach Unterrichtsende nicht wie üblich nach Hause gegangen waren, konnten nach einer intensiven Suche wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden.

Um 14:30 Uhr meldeten besorgte Eltern kurz hintereinander ihre vermissten Kinder, die nicht mit dem Schulbus nach Hause gekommen waren. Die Polizei leitete daraufhin sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Neben den örtlichen Kontaktbeamten und Einsatzkräften von Landes- und Bundespolizei wurden auch ein Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber angefordert.

Erste Befragungen von Mitschülern vor Ort führten zu einem entscheidenden Hinweis. Die Jungen sollen geäußert haben, dass sie zu einem Maisfeld hinter der Schule gehen wollten.

Um 15:30 Uhr traf dann der Polizeihubschrauber am Einsatzort ein und unterstützte die Suche aus der Luft unter anderem mit einer Wärmebildkamera. Die beiden Kinder wurden kurze Zeit später vom Hubschrauber am Rand des Feldes entdeckt. Um 15:40 Uhr traten die beiden gesuchten Jungen schließlich aus dem Maisfeld heraus.

Nach etwa drei Stunden im Feld waren die beiden Grundschüler sichtlich aufgelöst und schockiert über das Ausmaß des Polizeieinsatzes - so sehr, dass sie das Angebot, den gelandeten Polizeihubschrauber aus nächster Nähe zu sehen, ablehnten.

Die Jungen wurden dann wohlbehalten an ihre Eltern übergeben.

Der Hintergrund des Ausflugs soll Abenteuerlust gewesen sein.

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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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15.09.2026 – 11:13

POL-HRO: Autofahrer mit 2,38 Promille greift Polizeibeamte an

Rostock (ost)

Nach einem Hinweis eines Zeugen auf mögliche Trunkenheitsfahrt konnten Polizeibeamte des Reviers Rostock-Dierkow gestern Vormittag um 10:45 Uhr das entsprechende Fahrzeug in der Grubenstraße stoppen.

Bei der Überprüfung des 73-jährigen deutschen Fahrers stellten die Beamten einen starken Geruch von Alkohol fest. Da der Verdächtige zunächst nicht in der Lage war, einem Atemalkoholtest zuzustimmen, wurde eine Blutprobe angeordnet. Der 73-Jährige widersetzte sich dieser Maßnahme heftig und griff die Polizisten an. Er schlug mehrmals nach ihnen und versuchte zu fliehen.

Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,38 Promille. Anschließend wurde dem Verdächtigen eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde eingezogen und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Autoschlüssel wurden einem Familienmitglied übergeben.

Gegen den 73-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Angriff auf Polizeibeamte erstattet.

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Polizeipräsidium Rostock
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Anne Schwartz
Telefon: 0381 4916-3040
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15.09.2026 – 11:09

POL-HRO: Kind in Bützow auf dem Weg zum Bus von Pkw erfasst

Bützow/Landkreis Rostock (ost)

Gestern Nachmittag wurde ein 12-jähriger Junge in Bützow auf dem Weg zum Bus von einem Auto erfasst und leicht verletzt.

Es wird angenommen, dass der Junge gegen 14:15 Uhr den Vierburgweg in der Nähe der örtlichen Regionalschule zu Fuß überqueren wollte, um zu seinem Bus zu gelangen. Dabei übersah er anscheinend einen Ford, der aus Richtung Zibühl kam. Obwohl der 83-jährige Fahrer des Fords sofort bremste, konnte er einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht vermeiden und traf es mit dem rechten Außenspiegel und einem Teil der Motorhaube. Zum Glück wurde das Kind nicht ernsthaft verletzt, aber es wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung in die Warnowklinik gebracht.

Die 81-jährige Beifahrerin des Fords erlitt einen Schock durch den Unfall.

Die Polizei fordert besondere Vorsicht im Bereich von Schulen

Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer aufgrund des Unfalls zu besonderer Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme im Bereich von Schulen, Bushaltestellen und anderen Einrichtungen, an denen sich Kinder aufhalten, auf.

Vor allem zu den Bring- und Abholzeiten sowie bei der An- und Abfahrt von Schulbussen ist mit einer erhöhten Anzahl von Kindern und Jugendlichen zu rechnen. Diese können Verkehrssituationen möglicherweise noch nicht zuverlässig einschätzen und spontan oder unvorhersehbar reagieren.

Die Polizei fordert daher insbesondere Fahrer auf, im Bereich von Schulen und Bushaltestellen die Geschwindigkeit anzupassen, aufmerksam zu sein und jederzeit bereit zu bremsen. Auch Kinder und Jugendliche werden gebeten, beim Überqueren von Straßen besonders aufmerksam zu sein und auf den Fahrzeugverkehr zu achten.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266-303
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15.09.2026 – 11:05

POL-HRO: 20.000 Euro Stehlschaden nach Aufbruch eines Firmentransporters in Gülzow

Gülzow-Prüzen/Landkreis Rostock (ost)

Gestern wurde der Diebstahl eines Firmenfahrzeugs in der Gemeinde Gülzow-Prüzen entdeckt und der Polizei gemeldet. Nach den vorliegenden Informationen gelang es bisher unbekannten Tätern, sich von Freitagnachmittag um 14 Uhr bis gestern um 12:30 Uhr gewaltsam Zugang zu einem Mercedes Sprinter zu verschaffen, der auf einem Privatgrundstück in der Güstrower Straße in Gülzow geparkt war. Außerdem stahlen die Diebe hochwertiges Werkzeug, wodurch der Diebstahlschaden auf etwa 20.000EUR geschätzt wird.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls gegen Unbekannt und bittet Zeugen, die zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt die Polizei in Güstrow unter der Rufnummer 03843 - 2660, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Polizeipräsidium Rostock
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Diana Schmicker
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15.09.2026 – 10:01

POL-NB: Betrugsmaschen mit vermeintlichen Kryptowährungsguthaben und falschen BKA-Mitarbeitern - Polizei warnt vor Telefonbetrügern

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ost)

Zwei Fälle von Telefonbetrug wurden gestern der Polizei gemeldet. In beiden Situationen haben die Täter, die bisher unbekannt sind, ihre Opfer dazu gebracht, Geld zu überweisen. Die Opfer leben auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug in beiden Fällen aufgenommen.

Ein 89-jähriger Mann meldete den ersten Vorfall der Polizei. Er erhielt zuvor einen Anruf von unbekannten Tätern, die ihm mitteilten, dass sich auf einem angeblichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben von etwa 1,6 Millionen Euro befindet. Das Geld könnte ihm ausgezahlt werden, aber er müsse zuerst Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro zahlen. Der 89-Jährige glaubte den Informationen und überwies den geforderten Betrag. Später stellte er fest, dass es sich um einen Betrug handelte.

In einem anderen Fall gaben sich die Täter am Telefon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Sie informierten den 47-jährigen Geschädigten, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetrugs läuft. Um weitere Maßnahmen zu vermeiden, sollte er fast 5.000 Euro überweisen.

Der Geschädigte aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen folgte der Aufforderung und überwies den geforderten Betrag. Die falschen BKA-Mitarbeiter meldeten sich dann erneut bei ihm und forderten erneut fast 5.000 Euro. Der Geschädigte überwies auch diesen Betrag. In diesem Fall entstand ein finanzieller Schaden von fast 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts auf Betrug.

Warnung der Polizei vor Telefonbetrug

Die Polizei warnt davor: Polizeibeamte, BKA-Mitarbeiter oder andere Behördenmitarbeiter fordern Bürger nicht telefonisch auf, Geld zu überweisen. Es werden auch keine Gebühren verlangt, um angebliche Fahndungsmaßnahmen zu beenden oder Verfahren zu löschen.

Selbst bei angeblichen Gewinnen oder Guthaben gilt: Wer Geld erhalten soll, muss keine hohen Gebühren oder Zahlungen im Voraus leisten. Die Täter setzen oft gezielt Druck und Angst ein oder versprechen hohe Geldbeträge, um ihre Opfer zu überzeugen, unüberlegte Überweisungen zu tätigen.

Die Polizei empfiehlt:

Die Polizei appelliert: Bei unerwarteten Anrufen mit Geldforderungen, vermeintlichen Strafverfahren oder Versprechen hoher Gewinne gilt: Auflegen, Ruhe bewahren und die Informationen überprüfen.

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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03831/245-205
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de

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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

15.09.2026 – 10:00

GZD: Zoll überprüft Arbeitsbedingungen von Flugpersonal Bundesweite Prüfungen im Rahmen einer europäischen Kontrollaktion

Bonn (ost)

Der Zoll hat in der vergangenen Woche an mehreren deutschen Flughäfen die Arbeitsbedingungen von Flugpersonal überprüft. Im Mittelpunkt standen dabei mögliche Verstöße gegen arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften im Rahmen des so-genannten Wet-Leasings. Beim Wet-Leasing mietet eine Fluggesellschaft regelmäßig ganze Flugzeuge samt Wartungs- und Flugpersonal. Das Verfahren ist grundsätzlich legal und wird unter anderem genutzt, um Auftragsspitzen oder saisonale Besonderheiten im Flugverkehr abzudecken. Genau dieses Verfahren hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls nun unter die Lupe genommen, denn die in Deutschland geltenden Vorschriften für faire Beschäftigung und gegen Scheinselbstständigkeit, Sozialdumping bzw. illegale Ar-beitnehmerüberlassung gelten auch bei diesen grenzüberschreitenden Beschäftigungsmodellen. Insgesamt wurden 13 Flüge und dazugehörige Geschäftsunterlagen geprüft sowie die beteiligten Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Hierbei ergaben sich Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in Bezug auf Scheinselbständigkeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung, sowie mögliche Mindestlohnverstöße. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit der European Labour Authority (ELA) durchgeführt. Delegierte der europäischen Partnerbehörden aus Irland, Kroatien, Litauen und Tschechien begleiteten die Maßnahmen. Zeitgleich fanden koordinierte Prüfungen in Griechenland und Litauen unter Teilnahme des deutschen Zolls statt. Mit der gemeinsamen Kontrollaktion bündeln die beteiligten Behörden europaweit ihre Erkenntnisse und Kontrollmöglichkeiten. "Flugzeuge passieren naturgemäß Landesgrenzen - und damit auch das Flugpersonal. Umso wichtiger ist, dass wir hier international zusammenspielen und solch spezielle bzw. kleine Branchen auch präventiv immer wieder in den Fokus nehmen. Der Zoll setzt sich für eine faire und funktionierende Arbeitskräftemobilität im Luftfahrtsektor ein", so Constanze Voß, Direktionspräsidentin der Direktion VII - Finanzkontrolle Schwarzarbeit - der Generalzolldirektion. Der Exekutivdirektor der European Labour Authority (ELA), Herr Cosmin Boiangiu, betonte: "Die aus diesen Prüfungen gewonnenen Erkenntnisse gewährleisten, dass die Vorschriften zur Arbeitskräftemobilität für Flugpersonal auf europäischer und nationaler Ebene wirksam durchgesetzt werden können. Die FKS-Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit der ELA und Kontrollbehörden aus EU-Mitgliedstaaten durchgeführt werden, tragen aktiv zur Durchsetzung der EU-Vorschriften zur fairen Arbeitskräfte-mobilität und zur Koordinierung der Sozialversicherungssysteme bei."

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Generalzolldirektion
Sarah Garbers
Telefon: 0228/303-0
E-Mail: Pressestelle.GZD@zoll.bund.de
http://www.zoll.de

15.09.2026 – 10:00

IM-MV: Wohnungsbau sozial: Neue Regelungen für Mecklenburg-Vorpommern in Kraft

Schwerin (ost)

Am 15. September 2026 tritt die neue Richtlinie für den Wohnungsbau sozial in Mecklenburg-Vorpommern in Kraft und ersetzt jene aus 2023. "Abläufe und Voraussetzungen haben wir vereinheitlicht und tragen den erheblichen Baukosten besser als bisher Rechnung. Dies schlägt sich in einem einheitlichen Förderweg nieder. Wohnberechtigungsscheine, die die Gemeinden ausstellen, gibt es künftig praktisch für alle Durchschnittsverdiener", fasst Landesbauminister Christian Pegel die Neuerungen zusammen.

Künftig werden Baukosten bis zu 5.320 Euro/m² anerkannt. Gefördert wird mit nach wie vor zinsfreien Darlehen von bis zu 3.990 Euro/m². Nach erfolgreicher Fertigstellung werden 30 Prozent der Darlehenssumme erlassen, also müssen nur bis zu 2.793 Euro/m² zurückgezahlt werden. Als Gegenleistung entstehen belegungs- und mietpreisgebundene Woh-nungen mit einer Höchstmiete von 6,75 Euro/m². Diese liegt erheblich unter den Mieten, die auf dem freien Markt für Neubauten aufgerufen werden. Nach wie vor können geförderte Wohnungen nur von Personen mit einem Wohnberechtigungsschein gemietet werden.

Neu ist, dass das Förderprogramm künftig nur noch einen einheitlichen Förderweg aufweist. Bislang gab es zwei Förderweg; der erste zielte auf Haushalte mit kleinen, der zweite auf Haushalte mit mittleren Einkommen. Nun gibt es nur noch einen Förderweg, der jedoch Förderung bewusst bis in mittlere Einkommensgruppen umfasst. Vorsorglich wurden die Einkommensgrenzen bereits im Juli aktualisiert.

Beispiele

In einem Single-Haushalt liegt die Bruttoeinkommensgrenze nur rund 600 Euro unterhalb des MV-Durchschnittseinkommens von jährlich 38.665 Euro. In einem Familienhaushalt mit zwei berufstätigen Partnern und zwei nicht arbeitenden Kindern ist die maximale Summe der beiden Bruttogehälter der Eltern, um noch einen Wohnberechtigungsschein beantragen zu können, rund 88.400 Euro. Diese Beträge liegen in der mittleren Einkommensgruppe, sodass so gut wie alle Durchschnittsverdiener in MV einen Wohnberechtigungsschein erhalten und in den Genuss der mit Fördermitteln errichteten Wohnungen kommen können.

Ebenfalls neu ist die digitale Antragstellung: Anträge auf Neubauförderung können ab Dienstag unter www.lfi-mv.de digital gestellt werden. Vorgeschaltet bleibt nach wie vor das analoge Beratungsgespräch mit dem LFI, das teure Fehlplanungen vermeidet. Der Wortlaut der Richtlinie wurde heute im Amtsblatt Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
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15.09.2026 – 08:00

HZA-HST: Stralsunder Zoll kontrolliert auf Festivals ./. Traurige Drogen-Bilanz im Rahmen der Festivalsaison

Stralsund (ost)

Etwa 330 Gramm Marihuana, 145 Gramm Haschisch, 240 Gramm Amphetamin, etwa 90 Gramm Kokain, 120 Gramm Ketamin, etwa 40 Gramm Ecstasy in Form von Liquids sowie 200 Stück Ecstasy-Tabletten, 30 Gramm Crystal Meth, psilocybinhaltige Pilze und weitere Rauschmittel fanden Beamte des Zolls bei Kontrollen im Gepäck zahlreicher Festivalbesucher beim kürzlich beendeten Indian Spirit Festival in Eldena sowie beim Mystic Creature Festival in der Nähe von Stettin in Polen.

Vor allem beim Mystic Creature Festival wurde den Beamten schnell klar, dass die aufgegriffenen Mengen nicht für den Eigengebrauch, sondern für den Verkauf vor Ort bestimmt waren. Erschreckend war hier insbesondere der hohe Anteil synthetischer Drogen aus illegalen Laboren. "Die Risiken bei der Einnahme sind unvorhersehbar, da die Gefahr der Überdosierung besteht und diese Drogen häufig giftige oder gefährliche Streckmittel enthalten" erklärt Sabine Mattil, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Stralsund.

Bei den Drogenverstecken waren viele Festivalbesucher sehr kreativ, so wurde beispielsweise bei einem französischen Besucher des Indian Spirit Festivals Marihuana in einer gefüllten Shampoo-Flasche entdeckt, welches zuvor auch noch mit Kaffee umhüllt und luftdicht verpackt wurde. "Dieser Fund beweist, dass die Kolleginnen und Kollegen immer ein besonderes Maß an Sorgfalt bei der Suche nach Drogen an den Tag legen müssen, denn fast nichts ist unmöglich", so Mattil weiter.

Insgesamt leiteten die Beamten des Stralsunder Zolls bei beiden Festivals 56 Strafverfahren wegen Drogenbesitzes ein.

Zusatzinformation:

Ketamin ist ein in der Medizin häufig als Narkose- und Schmerzmittel eingesetztes Anästhetikum, welches mittlerweile aber auch als gefährliche Partydroge missbraucht wird.

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Hauptzollamt Stralsund
Sabine Mattil
Telefon: 03831-356 1195
E-Mail: sabine.mattil@zoll.bund.de
www.zoll.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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