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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 28.03.2024 in Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 28.03.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

28.03.2024 – 23:16

POL-NB: Rechte Schmierereien an einer Brücke an der B96 bei Teschenhagen

Stralsund (ost)

Am 28.03.2024 informierte ein Informant die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber, dass er heute um 10:15 Uhr an einer Brücke an der B96 bei Teschenhagen, wo sie die Greifswalder Chaussee überquert, zwei aufgesprühte Hakenkreuze entdeckt hat. Ein Streifenwagen des PHR Stralsund wurde zur Überprüfung des Vorfalls entsandt. Die Polizeibeamten vor Ort konnten zwei Hakenkreuze in den Größen 85 cm x 85 cm und 30 cm x 48 cm feststellen, die offensichtlich mit schwarzer Farbe von den unbekannten Tätern aufgebracht wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Die Symbole wurden fotografiert und vorübergehend mit Reinigungsspray unkenntlich gemacht. Es wurde eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen erstattet.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831-2890624, in einer anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

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Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

28.03.2024 – 23:15

POL-NB: Verkehrsunfall auf der B 109 mit drei verletzten Personen

Greifswald (ost)

Am 28.03.2024 um 18:51 Uhr gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der B109, an der Kreuzung Levenhagen.

Die Fahrerin eines VW PKW, eine 81-jährige Deutsche, fuhr auf der K7 von Levenhagen kommend und wollte die Kreuzung mit der B109 in Richtung Alt Ungnade überqueren. Es scheint, dass sie das Rotlicht der Ampel missachtete und mit einem Iveco LKW kollidierte, der von Griebenow in Richtung Greifswald unterwegs war. Der 65-jährige LKW-Fahrer, die VW-Fahrerin und ihre 10-jährige Enkelin wurden bei dem Unfall verletzt.

Bei der Erstversorgung waren drei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung ins Uniklinikum Greifswald gebracht. Die Freiwilligen Feuerwehren Dersekow und Levenhagen halfen mit insgesamt 27 Einsatzkräften vor Ort.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten von einem Abschleppdienst abtransportiert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 51.100 EUR. Aufgrund des Unfalls war die Straße für mehrere Stunden voll gesperrt.

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Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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28.03.2024 – 14:35

POL-NB: Betrüger-Pärchen wieder aktiv

Neustrelitz (ost)

Das Gauner-Duo mit der Karten-Trickbetrugsmasche ist erneut in Neustrelitz aufgetaucht. Gestern wurden zwei ältere Damen an verschiedenen Orten von den Verdächtigen abgelenkt und am Ende zu Opfern.

Die Damen waren wieder mit einem Rollator unterwegs. Wieder wurde behauptet, dass eine Straße mit einem aufgeschlagenen Stadtplan gesucht werde.

Beide Opfer sind 84 Jahre alt und waren am Vormittag bzw. Mittag im Stadtgebiet unterwegs.

Im ersten Fall am Vormittag wurde das Opfer von einem Mann und einer Frau in ein Gespräch verwickelt. Am Ende fehlte ihr die Geldbörse.

Sie beschrieb das Duo wie folgt:

Das zweite Opfer sah nur einen Mann bei dem Betrug, den sie genauso wie das andere Opfer beschrieb. Zusätzlich wies sie auf seine "harten Gesichtszüge" hin und erwähnte, dass er eine schwarze Jacke und eine graue Hose trug.

Das ist der fünfte polizeibekannte Vorfall in den letzten zwei Wochen in Neustrelitz. Die Polizei hatte erst kürzlich vor den Betrügern gewarnt: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108770/5733715

Die Kriminalpolizei patrouilliert derzeit in Zivil in der Residenzstadt, um die Verdächtigen möglichst auf frischer Tat zu erwischen. Zudem nutzen die Ermittler diese Patrouillen, um präventiv mit älteren Damen zu sprechen.

Die Polizei betont erneut: Sollten das beschriebene Duo oder nur der Mann oder nur die Frau sich nähern und mit einer Ablenkungstaktik vorgehen, sollten die Angesprochenen sofort weggehen und im Zweifelsfall um Hilfe rufen.

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Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
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28.03.2024 – 13:55

POL-HRO: Kriminalpolizei ermittelt nach Wohnungsbrand in Reutershagen

Rostock (ost)

Nach einem Feuer in einer Wohnung eines Wohnhauses in Rostock hat die Polizei die Untersuchungen übernommen.

Heute, am 28.03.2024, informierte die Polizei Rostock gegen 11:00 Uhr über schwarzen Rauch aus einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Artur-Becker-Straße. Es wird angenommen, dass das Feuer in einem Arbeitszimmer ausgebrochen ist. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell vor Ort löschen. Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs befanden sich keine Personen in der Wohnung. Auch die anderen Bewohner des Gebäudes blieben unverletzt. Die Schadenshöhe ist bisher unbekannt.

Der Kriminaldauerdienst war vor Ort. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
Ulmenstr. 54
18057 Rostock
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28.03.2024 – 13:43

POL-GÜ: Gestohlener VW aus Rostock wird in einem Wald bei Plaaz aufgefunden

Güstrow/ Bützow (ost)

Am Mittwochmorgen um 08:45 Uhr wurde dem Polizeirevier Bützow gemeldet, dass seit einigen Tagen ein Fahrzeug auf dem Weg vom Kempkehof zur Radarstation am Schmooksberg bei Plaaz geparkt ist. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass der VW Multivan, der dort stand, am vergangenen Wochenende in Rostock gestohlen wurde. Das Fahrzeug wurde zwischen dem 23.03.2024 um 17:30 Uhr und dem 24.03.2024 um 14:00 Uhr in der Maxim-Gorki-Straße im Rostocker Stadtteil Evershagen von bisher unbekannten Tätern entwendet. Zur kriminaltechnischen Untersuchung wurde das gefundene Fahrzeug sichergestellt und abgeschleppt. Die Kriminalpolizei in Rostock leitet die weiteren Ermittlungen wegen des schweren Diebstahls.

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Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266 303
Fax: 03843/266-306
E-Mail: oea-pi.guestrow@polmv.de
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28.03.2024 – 13:09

POL-HRO: Verkehrsunfall zwischen Straßenbahn und Lkw in Rostock Lütten-Klein

Rostock (ost)

Am Donnerstagmorgen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Lastwagen, der den Berufsverkehr beeinträchtigte.

Der Unfall ereignete sich laut bisherigen Erkenntnissen gegen 07:50 Uhr an der Kreuzung der Straßenbahn in der Warnowallee, in Richtung Warnow Park. Durch den Zusammenstoß wurde die Straßenbahn aus den Gleisen gehoben.

Die 58-jährige Straßenbahnfahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 53-jährige Lastwagenfahrer sowie die Passagiere der Straßenbahn blieben glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Ein Gutachter der Dekra wurde an den Unfallort gerufen. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang dauern derzeit an.

Die Warnowallee musste in Richtung Warnow Park für etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Es kam vor allem im Straßenbahnverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die beteiligte Straßenbahn musste vor Ort erneut auf die Schienen gesetzt werden.

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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
Ulmenstr. 54
18057 Rostock
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28.03.2024 – 12:39

POL-NB: Ältere Dame verkauft Buchreihe an Betrüger

Neubrandenburg (ost)

Am 27.03.2024 wurde auf dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg ein Fall von Betrug gemeldet. Eine 87-jährige Frau aus Neubrandenburg ist Opfer einer bekannten Betrugsmasche geworden.

Die Dame besitzt eine bekannte Buchreihe von Bertelsmann. Seit 2019 wurde sie regelmäßig von unbekannten Personen besucht, die ihr weitere Bücher verkauften und behaupteten, dass der Wert der Bücher steigen würde.

Am 20.03.2024 kamen zwei Frauen erneut zu Besuch, bei dem die 87-jährige Frau all ihre Bücher verkaufen wollte. Die Frauen behaupteten, dass die Buchreihe einen Wert von 60.000EUR habe. Sie boten an, den Verkauf zu übernehmen, verlangten jedoch eine Anzahlung von der Frau. Sie unterschrieb einen leeren Überweisungsträger. Am nächsten Tag stellte sie fest, dass 8.000 Euro von ihrem Konto abgebucht wurden.

Die beiden Frauen wurden von der 87-Jährigen wie folgt beschrieben:

Person 1

Person 2

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen. In der Vergangenheit wurden oft ehemalige Kunden von Buch-Clubs, insbesondere ältere Menschen, Opfer solcher Taten. Die Täter werden im Umfeld ehemaliger Mitarbeiter von Buch-Clubs vermutet und nutzen ihr Wissen, um Vertrauen aufzubauen und eine legitime Situation vorzutäuschen.

Die Polizei hat bereits mehrmals vor dieser Masche gewarnt: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5305560 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5382585

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Johanna Liebich
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
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28.03.2024 – 12:03

POL-ANK: Polizei warnt erneut vor falschen Polizisten - Ältere Dame in Strasburg verliert über 30.000 Euro

Strasburg (Uckermark) (ost)

Heute Morgen (28.03.2024) um 08:30 Uhr hat eine 69-jährige deutsche Frau die Polizei kontaktiert und wollte mit einer angeblichen Kollegin sprechen. Später stellte sich heraus, dass es diese Kollegin bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern nicht gibt und die Frau Opfer eines Trickbetrugs geworden ist.

Gestern erhielt das Opfer einen Anruf von einer vermeintlichen Polizistin, die sie warnte, dass Betrüger unterwegs seien, die es auf ihr Bargeld abgesehen hätten. Die Frau wurde aufgefordert, ihr Geld einzupacken und in den Müll zu legen. Sie tat wie geheißen und legte über 30.000 Euro Bargeld in den Müll. Danach stellte sie den Müll vor die Haustür und wartete auf weitere Anweisungen von der angeblichen Polizistin. Als keine weiteren Informationen kamen, wurde sie skeptisch und rief den Notruf der Polizei an. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs.

Vor den bevorstehenden Feiertagen warnt die Polizei erneut vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben. Bereits im Februar gab es eine Zunahme solcher Fälle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in der Nähe von Neubrandenburg und Waren.

Denken Sie daran: Die Polizei wird Sie niemals um Geld bitten!

Wir möchten noch einmal deutlich warnen:

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

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Polizeiinspektion Anklam
Pressestelle
Cindy Trehkopf
Telefon: 03971 251 3040
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: https://twitter.com/PolizeiVG
Facebook: https://www.facebook.com/PolizeiVG

28.03.2024 – 11:00

IM-MV: Munitionsbergungsdienst MV: Gut sieben Tonnen Kampfmittel bei Zufallsfunden in 2023 geborgen

Schwerin (ost)

Auch fast 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs und mehr als 100 nach dem 1. Weltkrieg sind die Spuren der Kriege weiterhin sichtbar - auch in Mecklenburg-Vorpommern. So werden weiterhin fast täglich Überreste der im Krieg eingesetzten Kampfmittel entdeckt. Insgesamt 366-mal kam es 2023 zu ungeplanten Einsätzen, sogenannte Soforteinsätze, des Munitionsbergungsdienstes unseres Landes (MDB M-V), in denen mehr als 6,9 Tonnen Kampfmittel geborgen wurden. Im Jahr 2022 waren es 343 Soforteinsätze mit insgesamt 4,76 Tonnen geborgenen Kampfmitteln.

"Immer wieder muss an verschiedenen Orten bei uns im Land der Munitionsbergungsdienst ausrücken, um im Boden oder Wasser lagernde explosive Überbleibsel der beiden Weltkriege und früherer militärischer Nutzung bis zurück in die Kaiserzeit zu entschärfen", sagt Innenminister Christian Pegel und: "Der Waldbrand im Sommer 2019 in Lübtheen war ein deutliches Signal, dass das immer noch eine wichtige Aufgabe ist und auch bleiben wird."

"Die Einsätze im vergangenen Jahr haben unsere 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vier Standorte des MBD M-V in insgesamt 2.255 Einsatzstunden durchgeführt und dabei 46.951 Kilometer zurückgelegt. Das ist eine beachtliche Leistung und ich danke unseren Fachkolleginnen und -kollegen für ihr herausragendes Engagement in diesem Bereich", sagt der Minister.

Der Bereich Schwerin hatte mit 143 Einsätzen den höchsten Anteil, es folgen Mellenthin mit 92, Mirow mit 74 und Jessenitz mit 57 Einsätzen. Das Fundaufkommen pro Einsatz erstreckt sich hierbei von Einzelfunden mit 10 Gramm über Bombenfunde mit jeweils 250, 500 oder sogar 1.000 Kilogramm Masse für ein einzelnes Kampfmittel bis zu komplexen, mehrtägigen Einsätzen, bei denen z.B. im Juli 2023 in Güstrow 225 Sprenggranaten sowie diverse Bruchstücke mit Sprengstoffanhaftungen mit zusammen 2.710 Kilogramm Bruttomasse und einem Netto-Explosivstoffmasse von zusammen 220 Kilogramm geborgen wurden. Die Munition stammt aus dem 1. Weltkrieg und ist möglicherweise eine Hinterlassenschaft des damals in Güstrow stationierten 24. Feldartillerie-Regiment, das von 1890/91 an in dem dafür neu errichteten "Casernement" an der heutigen B 103 untergebracht war.

"Auch, wenn die kleinen Kampfmittel nur wenig Sprengstoff enthalten so sind sie nicht minder gefährlich", warnt Minister Pegel davor, die Situation bei einem Fund nicht zu unterschätzen und ergänzt: "Bei einer unkontrollierten Explosion einer Handwaffenpatrone ist schon mit schweren Verletzungen zu rechnen. Die Detonation einer zwei Zentimeter Sprenggranate mit nur zehn Gramm Sprengladung führt in der Regel schon zu tödlichen Verletzungen. Auch bei den Kampfmittelfunden 2023 waren einige, die nach Einschätzung unserer Experten, aufgrund von fehlender Handhabungs- und Transportfähigkeit noch am Fundort gesprengt werden mussten."

Die Gesamtkosten für diese Einsätze beliefen sich auf nahezu 140.000 Euro, diese umfassen Personal- und Technikkosten wie Fahrtkosten oder Einsatz von Spezialtechnik.

Seit Anfang des Jahres können berechtigte Nutzer die Auskunft über kampfmittelbelastete Flächen per Mausklick (https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell/?id=158133&processor=processor.sa.pressemitteilung) beantragen. "Und das Angebot wird offensichtlich sehr gut angenommen", so der Minister und weiter: "Im Durchschnitt erreichten etwa 700 schriftliche Anfragen den Munitionsbergungsdienst, doch die jetzigen Zahlen sprechen für eine deutliche Reduzierung."

Während eine beantragte Prüfung bisher mehrere Wochen dauerte, bekommen die Bürgerinnen und Bürger von nun an wesentlich schneller die benötigten Informationen. "In der Verwaltung werden zudem Kapazitäten für anderweitige Themen frei. Eine Win-win-Situation für das ganze Land", sagte der Minister

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

28.03.2024 – 10:15

POL-LWL: Vorsicht beim Ostereinkauf - Polizei warnt vor Taschendiebstählen in Einkaufsmärkten

Plau/ Wittenburg (ost)

In Plau am See und Wittenburg haben Diebe am Mittwoch Geldbörsen in Einkaufsmärkten gestohlen. Während einer Kundin in einem Discounter in Plau wurde beim Einkaufen das Portmonee mit persönlichen Papieren aus der Handtasche entwendet. Die Handtasche hatte das Opfer beim Betreten des Ladens in den Einkaufswagen gelegt. In der Geldbörse befanden sich Bargeld und persönliche Papiere. Ebenfalls am Mittwoch wurde einer Frau in einem Lebensmittelmarkt in Wittenburg das Portmonee gestohlen. Unbekannte Täter hatten unbemerkt das Portmonee der Frau aus der Jackentasche entwendet, in dem sich Bargeld und persönliche Papiere befanden.

Aufgrund des derzeitigen Ostergeschäfts und des Gedränges in den Einkaufsmärkten rät die Polizei dazu, Wertgegenstände wie Geldbörsen, Handtaschen oder Mobiltelefone beim Einkaufen nie aus der Hand zu legen oder an den Einkaufswagen zu hängen. Selbst kurze unbeobachtete Momente reichen Dieben aus, um solche Taten zu begehen. Grundsätzlich sollten Wertgegenstände und Geldbörsen auch nie offen, zum Beispiel in Einkaufstaschen oder Körben, transportiert werden. Es ist sicherer, Wertgegenstände in den Innentaschen der Oberbekleidung aufzubewahren.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Klaus Wiechmann
Telefon: 03874/411 304
E-Mail: pressestelle-pi.ludwigslust@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @PolizeiLWL
Facebook: Polizei Westmecklenburg

28.03.2024 – 08:34

BPOL-HST: Warnhinweis der Bundespolizei

Neustrelitz, Waren (Müritz) (ost)

Gestern Abend (27.03.2024) überfuhr ein Regionalexpress im Bahnhof Kratzeburg, auf der Bahnstrecke Neustrelitz - Rostock, mehrere Schottersteine. Zur Tatzeit wurden Jugendliche mit ihren Fahrrädern in Bahnhofsnähe vom Zugpersonal gesehen. Am Tatort wurde ein Steinmehlabrieb von 3,8 Metern festgestellt. Zum Glück ist kein Schaden entstanden und es kam "nur" zu einer Zugverspätung von sieben Minuten. Es hätte aber auch anders enden können!

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28432 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang:

Solche Handlungen sind keine Kavaliersdelikte! Aufgelegte Gegenstände, auch Schottersteine, können zum Entgleisen von Zügen und somit zu schwerwiegenden Unfällen führen. Darüber hinaus werden die Steine oder Steinsplitter beim Überfahren wie Geschosse in alle Richtungen geschleudert, wodurch lebensbedrohliche Verletzungen herbeigeführt werden können. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizeiinspektion Stralsund ausdrücklich darauf hin, dass der Aufenthalt im oder am Gleisbereich lebensgefährlich sein kann. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über diese Gefahren besonders aufzuklären und zu sensibilisieren. Bahnanlagen sind keine Spielplätze!

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Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecher
Hartmut Fritsche
Telefon: 03831 28432 - 105
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24