Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Alkohol im Straßenverkehr: Polizei stellt elf alkoholisierte Verkehrsteilnehmer am Wochenende fest

Alkohol am Steuer bleibt eine große Gefahr: Einsatzkräfte entdeckten elf alkoholisierte Fahrer, darunter einer mit 2,08 Promille.

Foto: Depositphotos

Rostock/NWM/Parchim (ost)

Trunkenheit am Steuer bleibt eine der größten Gefahren im Straßenverkehr: Während des vergangenen Wochenendes stellten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Rostock am Samstag und Sonntag insgesamt elf alkoholisierte Fahrzeugführer fest.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Am Samstag gegen 18:20 Uhr informierte eine aufmerksame Fahrzeugführerin über die Einsatzleitstelle die Polizei über einen Pkw, der in deutlichen Schlangenlinien auf der B208 unterwegs war. Die Polizei konnte das Fahrzeug kurz darauf stoppen. Bei der 46-jährigen deutschen Fahrzeugführerin ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,08 Promille.

Hansestadt Rostock

Kurz vor Mitternacht am Samstag, dem 31. Januar 2026, entdeckten verdeckt eingesetzte Beamte der Polizeiinspektion Rostock in der Hamburger Straße einen unbeleuchteten und fahruntüchtigen Pkw. Im Fahrzeug befanden sich zwei stark alkoholisierte Personen, die beide keine gültige Fahrerlaubnis besaßen. Der 73-jährige deutsche Fahrer gab an, zuvor das Fahrzeug gefahren zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille.

Parchim

In den frühen Morgenstunden des 01. Februar 2026, gegen 03:10 Uhr, fiel Einsatzkräften in Parchim ein Pkw aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit und auffälliger Fahrweise auf. Der Fahrzeugführer ignorierte zunächst die Anhaltesignale der Polizei. Nachdem das Fahrzeug stoppte, versuchte der 20-jährige deutsche Fahrer zu Fuß zu fliehen und leistete dann Widerstand gegen die Polizeikräfte vor Ort. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,09 Promille.

In allen genannten Fällen wurden Blutproben entnommen und die Führerscheine eingezogen. Die Polizei warnt eindringlich davor: Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben unbeteiligter Personen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,6% aus, insgesamt 334 Unfälle. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 88,42%, also 49.199 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24