Die Polizei stoppte einen alkoholisierten Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und mit falschen Kennzeichen. Der 40-Jährige wurde nach unsicherer Fahrweise gestoppt und eine Blutprobe entnommen.
Alkoholfahrt und Kennzeichenmissbrauch in Hagenow

Hagenow (ost)
Die Polizei in Hagenow konnte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Autofahrer stoppen, der nicht nur betrunken war, sondern auch ohne gültige Fahrerlaubnis und mit falschen Kennzeichen am Auto unterwegs war. Nach einem Tipp von Zeugen gelang es den Polizisten gegen 03:45 Uhr, den Fahrer eines Mitsubishi in der Schweriner Straße anzuhalten. Zuvor fiel den Beamten die unsichere Fahrweise des 40-jährigen Fahrzeuglenkers auf, bei der er sogar teilweise auf der Gegenfahrbahn fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle roch der 40-Jährige stark nach Alkohol und hatte offensichtlich Schwierigkeiten, sich auf den Beinen zu halten. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis mehr besitzt und die angebrachten Kennzeichen zu einem BMW gehören. Der Mitsubishi selbst wurde bereits vor Monaten außer Betrieb genommen. Die Polizei ordnete eine Blutprobe des Fahrers an und ermittelt nun unter anderem wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauchs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wovon 5675 männlich und 1101 weiblich waren. Es gab auch 647 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 8223, wobei 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. Es gab 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, mit 1.233 Unfällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% (47.066 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








