Am Samstag wurden zwei Verkehrsstraftaten durch alkoholisierte Fahrzeugführer im Landkreis Rostock begangen. Beide Fahrer wiesen hohe Atemalkoholwerte auf.
Alkoholisierte Fahrzeugführer im Landkreis Rostock

Rostock/ Landkreis Rostock (ost)
Am Samstag ereigneten sich zwei Verkehrsdelikte mit alkoholisierten Fahrern im Landkreis Rostock.
Um 06:15 Uhr fuhr eine 48-jährige Deutsche mit ihrem Audi auf der BAB19 von Berlin kommend in Richtung Norden, als sie an der Anschlussstelle Rostock Süd auf die B110 abbiegen wollte. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrsschild und beschädigte die Bankette, den Ausfahrtspfeil und die Leitplanke. Die Frau blieb unverletzt und versuchte, die Unfallstelle zu verlassen, was jedoch von Zeugen verhindert wurde. Es stellte sich heraus, dass die Frau einen Atemalkoholwert von 3,00 Promille hatte. Ihr Führerschein wurde eingezogen und eine Blutprobe entnommen. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf etwa 10.000EUR geschätzt.
Später am selben Tag war erneut ein betrunkener Fahrer unterwegs. Um 11:50 Uhr meldete ein Zeuge einen auffälligen Toyota auf der B105 in Bad Doberan. Die Polizei konnte den PKW kurz darauf im Handelspark stoppen. Der Fahrer, ein 57-jähriger Litauer, hatte einen Atemalkoholwert von 2,16 Promille. Es stellte sich heraus, dass er zuvor eine rote Ampel überfahren hatte, als ein Fußgänger die Straße überqueren wollte. Glücklicherweise kam es zu keinem Zusammenstoß. Auch bei diesem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen beide Fahrer wegen der begangenen Verstöße.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








