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Alt Rehse: Private Fahrstunden enden in Polizeikontrolle

Eine private Fahrstunde endete in einer Verkehrskontrolle, nachdem Vater und Sohn die Plätze im Auto getauscht hatten.

Foto: unsplash

Penzlin (ost)

Während einer Patrouillenfahrt am Nachmittag des 19.06.2024 bemerkten Polizeibeamte aus Penzlin ein Fahrzeug, das auffällig langsam auf der Gemeindestraße zwischen Alt Rehse und Mallin fuhr.

Das Auto hielt von selbst an, als der Streifenwagen als Polizei erkannt wurde. Die Beamten beobachteten, wie der Fahrer und der Beifahrer ausstiegen, die Plätze tauschten und dann weiterfuhren.

Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass Vater und Sohn im Rahmen der aktuellen Führerscheinausbildung des Sohnes das Anfahren üben wollten. Der Vater stieg auf der Fahrerseite aus, nachdem er zuvor auf dem Beifahrersitz saß. Während der Kontrolle saß sein Sohn auf dem Beifahrersitz.

Weil die Beamten zuvor beobachtet hatten, wie die Insassen die Plätze getauscht hatten, wurde gegen den Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt noch keine gültige Fahrerlaubnis besaß, eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein erstattet. Ebenso wurde Anzeige gegen den Vater erstattet, da er das bewusste Fahren ohne Führerschein erlaubt hatte.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei darauf hinweisen, dass private Fahrstunden im Freundes- und Familienkreis niemals im öffentlichen Straßenverkehr stattfinden dürfen. Gemäß §1 der Straßenverkehrsordnung erfordert die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme und ist daher an bestimmte Voraussetzungen, wie einen gültigen Führerschein, gebunden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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