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Altenkirchen: Verkehrsunfall zwischen Linienbus und PKW

Ein schwerer Verkehrsunfall in Mattchow verursacht Personenschaden. Eine Frau wurde schwer verletzt und ins Klinikum nach Greifswald gebracht.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am 02.09.2024, gegen 17:00 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung in Mattchow (Altenkirchen, Landkreis Vorpommern-Rügen) ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Linienbus des VVR.

Der Fahrer des Linienbusses, 50 Jahre alt, fuhr auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Schwarbe. Die Fahrerin eines PKW Seat, 39 Jahre alt, kam aus Richtung Gramtitz und plante, an der Kreuzung in Mattchow nach links in Richtung Schwarbe abzubiegen. Dabei sah sie sowohl das Vorfahrtsschild als auch den herannahenden Bus nicht.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem sowohl Sach- als auch Personenschaden entstand.

Das Auto landete im Straßengraben, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Bus konnte weiterfahren.

Die Fahrerin des Autos und ihre Beifahrerin wurden leicht verletzt und zusammen mit ihren beiden unverletzten Kindern ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Der Busfahrer blieb unverletzt.

Im Bus waren drei Fahrgäste. Eine 55-jährige Frau, die hinten im Bus saß, wurde durch den Aufprall nach vorne geschleudert und schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Greifswald gebracht werden.

Außerdem waren zwei Schulkinder aus der Umgebung von Mattchow im Bus, die bisher nicht identifiziert werden konnten. Die Kinder schienen unverletzt zu sein und machten sich selbstständig auf den Heimweg, bevor die Polizei eintraf. Die Eltern der Kinder werden gebeten, sich bei der Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer 038392-3070 zu melden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.233 Fälle, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen verzeichnet, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen registrierte man 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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