Ein 16-jähriger Fahrer flüchtete vor der Polizei, nachdem er ohne Kennzeichen durch die Stadt gefahren war. Trotz des Unfalls blieb der Jugendliche unverletzt.
Altentreptow: Simson-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Altentreptow (ost)
Am 17.02.2026 um etwa 15:30 Uhr versuchten Polizeibeamte des Reviers Malchin, einen Simson-Fahrer zu kontrollieren, der ohne Kennzeichen durch Altentreptow fuhr. Trotz Aufforderung zur Anhaltung flüchtete der Fahrer in der Fritz-Reuter-Straße vor den Beamten. Kurz darauf konnten sie ihn erneut im Eiskellerweg sehen und planten, ihn anzuhalten.
Während sie weiter den Eiskellerweg entlang fuhren, wollten die Beamten den Simson-Fahrer erneut kontrollieren, als er plötzlich bergauf in einer Kurve in Richtung eines Feldwegs auf sie zukam. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung fuhr der Fahrer seitlich in die Front des Streifenwagens und stürzte. Der 16-jährige Deutsche blieb unverletzt.
Bei der Unfallaufnahme und der weiteren Kontrolle des 16-Jährigen und seiner Simson stellte sich heraus, dass das Moped stark modifiziert war und Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen konnte. Daher besaß der 16-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse, um das umgebaute Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Aufgrund der Umbauten war auch die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz des Kraftrades erloschen, weshalb es nicht im Straßenverkehr hätte benutzt werden dürfen.
Es wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 16-Jährigen.
Nach dem Zusammenstoß war die Simson nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abtransportiert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 1.100 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








