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Altentreptow: Verfolgungsjagd von Neubrandenburg nach Pasewalk

Ein PKW flüchtet vor der Polizei über die Autobahn 20, Fahrer ohne Führerschein gestellt nach Verkehrskontrolle.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Während ihrer Streifenarbeit planten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am 17.02.2025 gegen 16.00 Uhr, einen Fahrer eines PKW Chrysler auf der Demminer Straße in Neubrandenburg zu kontrollieren. Der Fahrer ignorierte alle Anhaltesignale, floh mit übermäßiger Geschwindigkeit und rücksichtslosem Fahren über die L35 und L28, um der polizeilichen Maßnahme zu entkommen. Anschließend fuhr der Fahrer auf die Auffahrt „Neubrandenburg-Nord“ der BAB 20 und flüchtete mit teilweise über 220 km/h in Richtung Berlin/Stettin. Während der Verfolgungsjagd wurden mehrere Streifenwagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow und des Polizeireviers Friedland angefordert. Die Einsatzkräfte aus Neubrandenburg und Altentreptow konnten den Sichtkontakt auf der BAB 20 mit insgesamt drei Streifenwagen aufrechterhalten. Die Beamten aus Pasewalk wurden ebenfalls über den Vorfall informiert. Bei der Ausfahrt „Pasewalk-Nord“ gelang es den Unterstützungskräften aus Pasewalk, den Verkehr auf der Autobahn zu verstärken. Der flüchtige Fahrer musste daher aufgrund des Verkehrs bremsen und konnte von den Beamten gestellt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der bekannte Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der 20-jährige Beschuldigte (deutscher Staatsbürger) wurde nach Abschluss aller Maßnahmen freigelassen.

Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen und Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg durchgeführt.

Verena Splettstößer

Erste Polizeihauptkommissarin Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführerin vom Dienst Polizeipräsidium Neubrandenburg Stargarder Straße 6 17033 Neubrandenburg E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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