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Altentreptow: Verkehrsunfall auf der BAB 20 führt zu vierstündiger Vollsperrung

Eine 46-jährige Deutsche verursachte einen Unfall zwischen Anklam und Jarmen. Drei PKWs und ein LKW waren beteiligt, Sachschaden: 70.000 Euro.

Foto: Depositphotos

BAB 20 / Jarmen (LK V-G) (ost)

Am 08.11.2025 um etwa 18:30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 20 zwischen den Ausfahrten Anklam und Jarmen in Richtung Lübeck ein schwerwiegender Unfall, der zu einer vierstündigen Vollsperrung der Autobahn 20 führte. Gemäß aktuellen polizeilichen Informationen fuhr eine 46-jährige Deutsche mit ihrem VW Passat auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn 20 in Richtung Lübeck. Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei unklaren Witterungsbedingungen (starker Nebel) übersah sie den vor ihr fahrenden LKW eines 24-jährigen polnischen Fahrers. Um eine Kollision mit dem LKW zu vermeiden, wich die Fahrerin mit ihrem PKW nach links aus und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Danach schleuderte der PKW zurück und kollidierte seitlich mit dem LKW. Gleichzeitig konnten zwei nachfolgende Fahrer ihre VW PKW nicht rechtzeitig stoppen und kollidierten ebenfalls mit dem VW Passat der Unfallverursacherin. Alle drei Autos kamen auf beiden Fahrspuren zum Stehen. Der LKW konnte auf dem Standstreifen anhalten. Die Unfallverursacherin und die 46-jährige Beifahrerin eines anderen beteiligten Autos wurden leicht verletzt und mussten ärztlich versorgt werden. Sie wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn 20 war für 4 Stunden voll gesperrt. Vor Ort waren drei Krankenwagen, drei Notärzte, die Freiwilligen Feuerwehren Kölln/Werder und Altentreptow. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 70.000 Euro. Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten von beauftragten Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Autobahnmeisterei Glienke leitete den Verkehr an der Ausfahrt Anklam um. Eine Spezialfirma wurde beauftragt, die Fahrbahn zu reinigen, da sie auf einer Strecke von ca. 300m durch ausgelaufene Betriebsstoffe und Trümmerteile stark verschmutzt war.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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