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Andershof: Verkehrsunfall auf der L222 in Stralsund

Ein 81-jähriger Fahrzeugführer geriet in den Gegenverkehr und stieß seitlich mit einem 64-jährigen Fahrer zusammen. Es entstand ein Sachschaden von circa 4000 EUR.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am 22.11.2025 um etwa 17:35 Uhr ereignete sich auf der L222 in der Greifswalder Chaussee in Stralsund ein Verkehrsunfall. Ein 81-jähriger deutscher Autofahrer fuhr mit seinem Volvo auf der Greifswalder Chaussee von der Innenstadt kommend in Richtung Andershof. Zur gleichen Zeit fuhr ein 64-jähriger Stralsunder mit seinem Toyota in Richtung Innenstadt auf der gegenüberliegenden Fahrbahn. Auf Höhe der Greifswalder Chaussee geriet der 81-jährige Volvo-Fahrer, der seine Lichter nicht eingeschaltet hatte, plötzlich in den Gegenverkehr und kollidierte seitlich mit dem Toyotafahrer. Da der 64-Jährige das unbeleuchtete Fahrzeug des 81-Jährigen kurz vor dem Zusammenstoß bemerkte, konnte er seine Geschwindigkeit bereits reduzieren, sodass es nicht zu einem Frontalzusammenstoß kam. Ersten Erkenntnissen zufolge blieb es daher bei Sachschäden. Beide Beteiligten blieben unverletzt.

Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die L222 zeitweise vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 4000 EUR. Beide Fahrzeuge waren aufgrund des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Neben den Polizisten des Polizeihauptreviers Stralsund waren auch Beamte des Polizeireviers Grimmen, Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Stralsund und Rettungswagen im Einsatz.

Die Kriminalpolizei Stralsund wird nun die weiteren Ermittlungen zu dem Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund körperlicher Mängel führen. Der Führerschein des 81-jährigen Fahrers wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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