Tatverdächtiger in Haft. Am Mittwochabend kam es zu einem versuchten schweren Raub in Rostock. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.
Angriff auf 53-Jährige in Rostocker Wohnung

Rostock (ost)
Am Abend des 10. Juni 2026 ereignete sich in einer Wohnung in der Fritz-Reuter-Straße in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt ein versuchter schwerer Raub an einer 53-jährigen Deutschen.
Nach bisherigen Informationen hatte die 53-jährige Frau ein Treffen mit einem 24-jährigen Mann in der Wohnung vereinbart. Der Mann kam gegen 20:50 Uhr an und soll die Frau kurz nach seiner Ankunft plötzlich mit einem Messer bedroht und angegriffen haben. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Da die Frau kein Geld hatte, verließ der Mann die Wohnung und floh vom Tatort.
Die leicht verletzte Frau alarmierte sofort die Polizei über den Notruf. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Verdächtigen kurz darauf in der Nähe des Tatortes finden und kontrollieren.
Bei der Durchsuchung des 24-jährigen Afghanen wurden ein Butterfly-Messer und Betäubungsmittel in seiner Kleidung gefunden und beschlagnahmt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurde der bereits polizeibekannte Verdächtige vorläufig festgenommen. Zudem wurde eine Blutprobe entnommen und durchgeführt.
Am Donnerstag, dem 11.06.2026, wurde der Beschuldigte einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Anschließend wurde der 24-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Rostock wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes, der gefährlichen Körperverletzung und möglicher weiterer Straftaten dauern an.
Die Unschuldsvermutung gilt.
Quelle: Presseportal








