Unbekannter beschädigt Eingangstür und beleidigt Landtagsabgeordneten, flüchtet danach. Täter mit rotem Schal oder Sturmhaube.
Angriff auf AfD-Wahlkreisbüro in Sternberg

Sternberg (ost)
Gestern Abend wurde das AfD-Wahlkreisbüro eines Landtagsabgeordneten in Sternberg angegriffen.
Laut bisherigen Informationen hat eine bisher unbekannte, offensichtlich vermummte, männliche Person gegen 23:40 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand gegen die verglaste Eingangstür des Wahlkreisbüros geschlagen und sie beschädigt. Nachdem die Tür geöffnet war, hat der unbekannte Täter den anwesenden Landtagsabgeordneten beschimpft. Danach ist er geflohen. Obwohl sofortige Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden, konnte der mutmaßliche Täter nicht gefasst werden. Der Täter wird als etwa 175 cm großer Mann beschrieben, der zum Tatzeitpunkt einen roten Schal oder eine rote Sturmhaube vor seinem Gesicht trug. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Spuren am Tatort gesichert und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die relevante Informationen zu dem Vorfall in der Kütiner Straße, insbesondere zum Täter, haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Sternberg (03847 4327-0) zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. Insgesamt waren 6 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








