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Anklam: Bedrohung und Erschleichung im ICE

Ein 28-jähriger Deutscher bedrohte Zugbegleiter im ICE 974 mit einer Schere, reiste ohne Fahrkarte und wurde von der Polizei gesichert.

Foto: Depositphotos

Pasewalk/ Anklam (ost)

Am Samstagmittag erhielt die Leitstelle der Bundespolizei in Pasewalk einen Anruf von der Notfallleitstelle der DB AG über einen Vorfall im ICE 974 (Berlin- Stralsund). Es wurde gemeldet, dass eine Person die Zugbegleiter mit einer Schere bedroht haben soll. Der Vorfall ereignete sich während der Fahrkartenkontrolle im Zug. Der Mann war ohne Fahrkarte unterwegs und weigerte sich, den Zug zu verlassen, als er dazu aufgefordert wurde. Daraufhin wurde eine Streife der Bundespolizei von Greifswald zum Bahnhof Anklam geschickt, mit Sonder- und Wegerechten ausgestattet. Gleichzeitig wurde auch die Landespolizei informiert. Der ICE traf um 12:00 Uhr verspätet am Bahnhof Anklam ein. Als die Bundespolizei eintraf, war die Situation am Bahnsteig und im Zug ruhig. Die Landespolizei hatte die verdächtige Person bereits aus dem Zug gebracht und in Gewahrsam genommen. Es handelte sich um einen 28-jährigen Deutschen, bei dem bei der Durchsuchung eine Nagelschere in der Jacke gefunden wurde.

Er wird nun wegen Bedrohung und Erschleichen von Leistungen angeklagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Bei den Unfällen gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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