Ein 26-jähriger Fahrzeugführer verursachte einen Frontal-Unfall auf der B 109, bei dem fünf Personen schwer verletzt wurden. Der Sachschaden wird auf etwa 51.000 Euro geschätzt.
Anklam: Frontal-Unfall auf B 109 mit fünf Schwerverletzten

Greifswald (LK VG) (ost)
Am Montagabend, dem 05.01.2026, gegen 18:45 Uhr ereignete sich auf der B 109, Ortsumgehung Greifswald, ein Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen verletzt wurden.
Nach den ersten Informationen fuhr ein 26-jähriger deutscher Autofahrer eines PKWs auf der B 109 von Anklam in Richtung Stralsund. Im Auto saßen eine 23-jährige deutsche Frau und eine 58-jährige deutsche Frau. Das Fahrzeug war ein Skoda Oktavia mit Anhänger.
Unmittelbar nach der Abfahrt zur L 35 überholte der 26-Jährige trotz Überholverbots ein anderes Fahrzeug und prallte dann frontal mit einem entgegenkommenden VW Polo zusammen. Im VW Polo befanden sich der 64-jährige deutsche Fahrer und ein 37-jähriger deutscher Beifahrer.
Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Außerdem wurde die angrenzende Leitplanke beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 51.000 Euro geschätzt.
Alle fünf Personen wurden bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich, verletzt und vom Rettungsdienst ins Klinikum Greifswald gebracht. Neben mehreren Rettungswagen waren auch ein Rettungshubschrauber sowie Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Greifswald und der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen im Einsatz.
Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die B109 für etwa 2,5 Stunden gesperrt.
Gegen den Fahrer des Skoda Oktavia wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Im Auftrag
Erik Günther
Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Neubrandenburg Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführer vom Dienst
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), 1.228 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








