Polizei ermittelt nach ausländerfeindlichem Angriff auf 17-jährigen afghanischen Staatsbürger, der leicht verletzt wurde.
Anklam: Verdacht Volksverhetzung in Greifswald

PHR Greifswald (ost)
Am 20.12.2024 um etwa 22:30 Uhr wurde der Polizei-Notrufzentrale des Polizeipräsidiums ein Vorfall gemeldet, bei dem ca. 20 Personen in der Joliot-Curie-Straße in Greifswald in eine Schlägerei verwickelt waren. Daraufhin wurden sofort 5 Streifenwagen des örtlichen Polizeireviers in Greifswald entsandt. Am Ort des Geschehens wurde zunächst das leicht verletzte Opfer angetroffen, ein 17-jähriger afghanischer Staatsbürger. Bei der Suche in der Umgebung konnten insgesamt 11 Verdächtige festgestellt werden, deutsche Staatsbürger im Alter von 17-19 Jahren. Nach den bisherigen Ermittlungen befanden sich das Opfer und die Gruppe zunächst auf einer Veranstaltung, bei der das Opfer von der Gruppe rassistisch beleidigt wurde. Als das Opfer die Veranstaltung verließ, wurde es von der Gruppe verfolgt und weiterhin mit rassistischen Parolen beschimpft. Schließlich kam es zu körperlichen Übergriffen seitens der Gruppe gegen das Opfer, das dabei leichte Verletzungen erlitt. Gegen die Gruppe wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Anklam durchgeführt. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die den Vorfall am Abend des 20.12.2024 gegen 22:30 Uhr in Greifswald in der Joliot-Curie-Straße / Einsteinstraße beobachtet haben oder Hinweise zu weiteren Verdächtigen geben können. Sie werden gebeten, sich an das Polizeirevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834-5400 oder an die Onlinewache der Polizei im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 818 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 382 im Jahr 2022 auf 409 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 328 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Davon waren 244 männliche Verdächtige und 150 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb konstant bei 40 Fällen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 919 | 818 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 409 |
| Anzahl der Verdächtigen | 328 | 394 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 209 | 244 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 119 | 150 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 40 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








