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Anklam: Zeugenaufruf nach Körperverletzung in Penkun

Die Polizei sucht Zeugen für eine Körperverletzung auf einer Veranstaltung. Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen und es wird wegen Volksverhetzung ermittelt.

Foto: unsplash

PHR Pasewalk (ost)

Von 14.06.2024 bis 15.06.2024 fand ein Ereignis auf der Festwiese am Seein 17328 Penkun statt. Gegen 02:45 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über den Notruf von einem 24-Jährigen informiert, der angab, Opfer einer Straftat auf dem Festgelände geworden zu sein. Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Pasewalk trafen den 24-Jährigen (deutscher Staatsbürger) an, der Verletzungen im Gesichtsbereich aufwies. Ein Rettungswagen wurde gerufen, um den Verletzten zu versorgen. Anschließend lehnte der Mann weitere Behandlungen ab und verließ mit seiner 23-jährigen Begleiterin das Gelände. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung konnte er den Polizeibeamten keine weiteren Informationen zum Tatablauf geben. Tatverdächtige konnten im Rahmen der Ermittlungen im Umfeld des Festgeländes nicht identifiziert werden. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gemäß § 223 StGB wurde erstattet.

Heute (15.06.24) gegen 19:30 Uhr informierte die 23-jährige Freundin des Geschädigten, dass der 24-Jährige im Krankenhaus liegt, da die Verletzungen schwerwiegender sind als zunächst angenommen. Er hat einen gebrochenen kleinen Finger und eine gebrochene Nase, sowie einige Schürfwunden im Gesicht. Es wird berichtet, dass 6-7 Personen auf ihn eingeschlagen haben. Zeugen zufolge waren gegen 02:00 Uhr noch etwa 50 Personen auf der Festwiese, wo das Lied von Gigi D’Agostino gesungen wurde. Einige Personen riefen „Ausländer raus – Deutschland den Deutschen“. Da der Geschädigte südländisch aussieht, wird ein Zusammenhang zwischen den Parolen und der Straftat nicht ausgeschlossen. Die Polizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche strafrechtliche Verstöße. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ist in die Untersuchungen involviert und ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Das Kriminalkommissariat Pasewalk bittet nun um Zeugenaussagen. Personen, die die Auseinandersetzung am frühen Morgen des 15.06.2024 zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr in Penkun/Festwiese beobachtet haben oder Hinweise zum möglichen Täter geben können, werden gebeten, sich an die Polizei in Pasewalk unter 03973220-224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Im Namen

Jürgen Kolletzki

Polizeiführer vom Dienst, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen deutlichen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 276 auf 209 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 151 auf 119 verringert wurde. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 62 auf 40. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 1.715 919
Anzahl der aufgeklärten Fälle 481 382
Anzahl der Verdächtigen 427 328
Anzahl der männlichen Verdächtigen 276 209
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 151 119
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 62 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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