Ein 18-jähriger Simson-Fahrer übersah am 04.11.2023 gegen 15:40 Uhr zwischen Drewelow und Spantekow einen Nissan. Schwer verletzt kam er per Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Greifswald.
Anklam: Zusammenstoß auf L 31 bei Überholmanöver

Anklam (ost)
Am 04.11.2023 kam es gegen 15:40 Uhr auf der L 31 zwischen Spantekow und Drewelow zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Polizei fuhr der 18-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades der Marke Simson auf der L 31 von Drewelow in Richtung Spantekow. Nachdem er zu einem Pkw aufgeschlossen hatte, der in dieselbe Richtung unterwegs war, wollte er ihn überholen. Als er zum Überholen ausscherte, bemerkte er einen entgegenkommenden Pkw Nissan nicht, sodass es zu einem seitlichen Zusammenstoß kam. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Mopedfahrer zunächst gegen die Frontschutzscheibe des Pkw und danach auf der rechten Fahrbahnseite hinter die Leitplanke. Das Kleinkraftrad wurde auf die Straßenbankette geschleudert, fing dort kurzzeitig Feuer und wurde von Ersthelfern mit einem Feuerlöscher gelöscht. Bei dem Unfall erlitt der 18-jährige Kradfahrer schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht. Der 82-jährige Fahrer des entgegenkommenden Pkw sowie seine Beifahrerin wurden nicht verletzt. Sämtliche beteiligten Personen besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Aussagen von Zeugen am Unfallort und die erste Begutachtung des verunfallten Kleinkraftrades begründen den Verdacht, dass das Moped keine gültige Straßenverkehrszulassung besitzt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde ein DEKRA-Gutachter hinzugezogen und das Kleinkraftrad zur Untersuchung sichergestellt. Der Pkw Nissan musste geborgen werden, da er nicht mehr fahrbereit war. Der Schaden wird insgesamt auf ca. 6.000,- EUR beziffert. Für die Dauer der Unfallaufnahme war eine Vollsperrung der L 31 für drei Stunden erforderlich. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2023 insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77 %), 1.228 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,21 %), 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6 %) und 49.199 übrige Sachschadensunfälle (88,42 %). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29 %), außerorts ohne Autobahnen 2.320 (4,17 %) und auf Autobahnen 437 (0,79 %). Bei den Verkehrsunfällen wurden 57 Menschen getötet, 1.105 schwer und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








