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Anlagebetrug: 180.000 Euro erbeutet

Ein 63-jähriger Mann fiel auf ein lukratives Geldanlage-Angebot herein und verlor fast 180.000 Euro an Betrüger. Die Polizei warnt vor unseriösen Online-Investments und gibt Tipps zur Vorbeugung.

Foto: unsplash

Vorpommern-Greifswald (ost)

Am gestrigen Mittwoch, dem 11. Februar 2026, hat sich ein 63-jähriger Mann aus der Umgebung von Greifswald bei den Behörden gemeldet.

Schon im vergangenen November stieß der Herr im Netz auf ein scheinbar lukratives Angebot für die Investition in Kryptowährungen. Nach einer Beratung durch das Unternehmen hat der 63-Jährige bis Ende Januar 2026 fast 180.000 Euro investiert.

Im Januar hat der Mann dann einen angeblichen Vertrag abgeschlossen, um die Auszahlung des angeblich erzielten Gewinns von fast 500.000 Euro zu sichern. Da er das Geld jedoch nie erhalten hat und auch keine Möglichkeit bestand, eine Auszahlung zu veranlassen, ist er schließlich von einem Betrug ausgegangen und hat sich an die Polizei gewandt.

Im Internet werden Menschen immer wieder auf unseriöse Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Die meist aus dem Ausland agierenden Täterinnen und Täter nutzen Werbeanzeigen im Netz oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails für ihre betrügerischen Machenschaften. Für diese werden eigens geschaffene, tatsächlich nicht existierende Anlageplattformen für Online-Investments aufgesetzt und durch Bewertungen von angeblichen Anlegern wird der Eindruck erweckt, dass man mit der Investition viel Geld verdienen kann. Zudem erstellen einige Betrüger anscheinend seriöse Websites, um Vertrauen zu erwecken.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 818, wobei 409 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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