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Anlagebetrug: 24.000 Euro verloren

Ein 60-jähriger Mann wurde Opfer eines Anlagebetrugs, nachdem er 24.000 Euro investierte und keinen Gewinn erhielt.

Foto: unsplash

Greifswald (ost)

Am 17. Februar 2026 erstattete ein Mann im Alter von 60 Jahren aus der Umgebung von Greifswald Anzeige bei der Polizei in Greifswald, nachdem er Opfer eines Anlagebetrugs geworden war.

Zu Beginn des November 2025 stieß der Herr auf die Applikation eines Anbieters, der einen seriösen Eindruck machte und hohe Renditen bei Geldanlagen versprach. Nach der Registrierung und dem Öffnen eines Kontos in der App wurde er von einer vermeintlichen Finanzberaterin kontaktiert. Nach einer Beratung über einen Messenger-Dienst investierte der 60-Jährige etwa 24.000 Euro. Man versprach ihm einen Gewinn, der ein Vielfaches dieses Betrags betrug. Das Geld wurde auf ausländische Konten überwiesen.

Als der Geschädigte versuchte, den vermeintlichen Gewinn auszuzahlen, wurde ihm gesagt, dass er zuerst eine Provision zahlen müsse. Nachdem er dies ablehnte, erklärte man ihm, dass eine Auszahlung nicht möglich sei. Daraufhin erstattete der Mann Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei.

Immer wieder werden Personen im Internet oder über Smartphone-Apps auf dubiose Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Die meist aus dem Ausland operierenden Täter nutzen dafür Werbung im Internet oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails. Für diese Betrugsmasche werden eigene, tatsächlich nicht existierende Plattformen für Online-Investitionen geschaffen. Durch gefälschte Bewertungen vermeintlicher Anleger wird suggeriert, dass hohe Gewinne erzielt werden können. Zudem erstellen die Betrüger professionell aussehende Websites, um Vertrauen zu gewinnen. Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind gesunken. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 818 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 382 im Jahr 2022 auf 409 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 328 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Davon waren 244 männlich, 150 weiblich und 40 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die meisten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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