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Anlagebetrug: 66-Jährige verliert 70.000 Euro

Eine Frau aus dem Landkreis Rostock wurde Opfer von Anlagebetrug, nachdem sie auf einen Online-Broker hereinfiel und um mindestens 70.000 Euro betrogen wurde.

Foto: unsplash

Landkreis Rostock (ost)

Die Polizei ermittelt, nachdem am 17.03.2026 ein Betrugsfall gemeldet wurde, bei dem eine 66-jährige Frau nach aktuellen Informationen um mindestens 70.000 Euro betrogen worden sein soll.

Mit dem Ziel, ihr Geld gewinnbringend anzulegen, wurde das Opfer im August 2024 auf einen Online-Broker aufmerksam. Nach dem ersten Kontakt mit dem Anbieter und den ersten Einzahlungen auf einer Kryptowährungs-Handelsplattform wurde die Frau aus dem Landkreis Rostock ermutigt, weitere Geldsummen zu investieren, um die angeblich bereits hohen Gewinne weiter zu steigern.

Erst als die Auszahlung des vorhandenen Kontostandes ausblieb und der angebliche Kundenservice des Brokers nicht mehr erreichbar war, wurde das Opfer misstrauisch und erstattete Anzeige.

Aufgrund der kürzlich gemeldeten Betrugsfälle in diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgenden Rat:

Seien Sie bei vermeintlich lukrativen Geldanlagen im Internet besonders wachsam. Fragwürdige Anbieter locken oft mit extrem hohen Renditen bei vermeintlich niedrigem Risiko. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und prüfen Sie Angebote und Anbieter genau, bevor Sie investieren. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie zu wiederholten Einzahlungen gedrängt werden oder Auszahlungen verzögert oder verweigert werden. Beenden Sie in solchen Fällen den Kontakt und holen Sie sich bei Bedarf unabhängigen Rat ein.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle gemeldet, wovon 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, wovon 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 männliche, 150 weibliche und wiederum 40 nicht-deutsche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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