Bundespolizei entdeckt afghanische Gruppe und ägyptischen Einzelreisenden ohne Dokumente auf der B113. Weiterleitung zur Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz.
Ansturm auf Asyl: Acht Schutzersuchen zu Wochenbeginn

SchSchwennenz/Heringsdorf/Pasewalkk (ost)
Ein Bundespolizeiteam entdeckte eine Gruppe von sieben Personen in der Nacht von Sonntag auf Montag zu Fuß am Ortsausgang Schwennenz (in Richtung Grambow) auf der B113. Gleichzeitig ging ein Bürgerhinweis zu dieser Gruppe beim Polizeipräsidium in Neubrandenburg ein. Erste Untersuchungen ergaben, dass es sich um afghanische Staatsangehörige handelte. (16, 16, 19, 19, 21, 25 und 27 Jahre alt). Es konnten keine gültigen Ausweisdokumente vorgelegt werden. In einer ersten Befragung gaben sie an, von Afghanistan über Usbekistan, Russland, Weißrussland, Polen nach Deutschland gereist zu sein. Dies wurde in den Verhören bestätigt. Die beiden 16-jährigen Jugendlichen reisten als unbegleitete Minderjährige. Das Jugendamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald wurde informiert und die Personen wurden den Mitarbeitern übergeben. Alle Personen äußerten den Wunsch nach Asyl. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Ausstellung einer Anlaufbescheinigung wurden sie gestern zur Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz überführt.
Am späten Sonntagabend suchte ein 25-jähriger Ägypter das Polizeirevier in Heringsdorf auf und bat um Asyl. Die Kollegen kontaktierten daraufhin das Bundespolizeirevier in Ahlbeck, um den Fall in eigener Zuständigkeit zu übernehmen. Der Ägypter konnte keine Identitätsdokumente vorlegen. In der Vernehmung gab er an, dass er am Sonntagmorgen in Deutschland angekommen sei und über Moskau/Russland, Minsk/Weißrussland und Polen nach Deutschland geschleust worden sei. Auch dieser Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Ausstellung einer Anlaufbescheinigung nach Stern-Buchholz weitergeleitet.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








