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Auseinandersetzung am Stralsunder Neuen Markt eskaliert

Ein 22-Jähriger wurde von einer unbekannten Person geschlagen und verletzt. Der Tatverdächtige konnte vor Ort festgestellt werden.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am Freitag, dem 05. Dezember 2025, um 23:20 Uhr wurde die Polizei zum Neuen Markt in Stralsund gerufen. Ein 22-Jähriger behauptete, dass er zuvor von einer unbekannten Person angegriffen und verletzt worden sei.

Es scheint, dass eine unbekannte Person, die dem 22-Jährigen gegenüberstand, in einem unhöflichen Ton um einen Schluck Bier bat. Als der 22-Jährige höflich um einen respektvolleren Umgangston bat, schlug der Angreifer plötzlich zu und traf den 22-Jährigen im Gesicht. Danach trat er offensichtlich weiter auf den Kopf des 22-Jährigen ein.

Der 22-Jährige flüchtete daraufhin in den nahegelegenen Kiosk. Der Verdächtige flüchtete zusammen mit einer anderen unbekannten Person in die Frankenstraße. Die Polizei führte eine erfolglose Nachbereichssuche nach dem Verdächtigen durch. Im Laufe der Ermittlungen vor Ort konnte ein 18-jähriger Mann als Verdächtiger identifiziert werden.

Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Alle Personen in dieser Pressemitteilung sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 23 Fälle, von denen alle aufgeklärt wurden. Insgesamt gab es 2023 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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