Zwei Männer gerieten in Streit, einer zog eine Schreckschusswaffe und löste damit eine körperliche Auseinandersetzung aus.
Auseinandersetzung auf Spielplatz in der Rostocker Südstadt

Rostock (ost)
Am Samstagmorgen, dem 19. September 2026, wurde die Polizei gegen 07:15 Uhr zu einem Spielplatz am Platz der Freundschaft in der Rostocker Südstadt gerufen. Laut Zeugenaussagen gab es dort eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Außerdem soll einer der Beteiligten eine Schreckschusswaffe in der Hand gehalten haben. Mehrere Personen behaupteten zudem, Schüsse gehört zu haben.
Die Polizisten vor Ort identifizierten zwei Männer im Alter von 23 und 21 Jahren. Nach bisherigen Informationen begann der Streit zwischen den beiden Männern zunächst verbal. Dann soll der 23-Jährige den 21-Jährigen mit Tierabwehrspray besprüht haben. Daraufhin zog der 21-Jährige eine Schreckschusswaffe und feuerte mehrere Schüsse in Richtung Boden ab. Danach kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Männern.
Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen durch die Auseinandersetzung. Sie lehnten eine medizinische Behandlung durch Rettungskräfte ab. Beide sind deutsche Staatsbürger.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurden bei einem der Männer geringe Mengen an Betäubungsmitteln gefunden und beschlagnahmt. Die Beamten erstatteten Anzeige unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl auf 23 Fälle, wobei alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 34 auf 26 zurück. In Bezug auf Nordrhein-Westfalen, das im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 verzeichnete, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu Mecklenburg-Vorpommern.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








