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Autofahrer fährt in die Uecker in Pasewalk

Ein 62-jähriger Mann fuhr betrunken in die Uecker, wurde von Feuerwehr und Polizei gerettet und im Krankenhaus behandelt.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Heute (02.07.2024) um 05:30 Uhr informierte ein Informant die Rettungsleitstelle darüber, dass sich eine Person in einem Fahrzeug in der Uecker befinden soll. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk und des Polizeireviers Pasewalk machten sich auf den Weg zum Einsatzort an der Uecker und konnten die Situation vor Ort bestätigen.

Das Fahrzeug, um das es sich handelt, ist ein Pkw Mitsubishi. Dieser war bereits bis zum Dach mit Wasser gefüllt. Zudem wurde eine Person im Fahrzeug entdeckt, die sich noch bewegte. Feuerwehr und Polizei leiteten sofort Maßnahmen zur Rettung der Person ein. Durch das Einschlagen der Fenster und der Frontscheibe durch die Feuerwehr konnten die Türen geöffnet und der Mann gerettet werden. Der 62-jährige deutsche Mann im Inneren des Pkw wurde schließlich ansprechbar auf dem Beifahrersitz sitzend von den Rettungskräften vorgefunden. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Fahrer des Pkw Mitsubishi einen Feldweg von der Speicherstraße (Innenstadt) kommend und geriet mutmaßlich aufgrund von Alkoholeinfluss nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug landete in der Uecker und trieb unter einer Fußgängerbrücke hindurch, wo es schließlich in der Nähe des Klärwerks gefunden wurde.

Vor Ort konnten die Beamten auch Reifenspuren sicherstellen, die in Schlangenlinien verliefen. Aufgrund von Hinweisen auf Alkoholisierung des 62-Jährigen brachten die Polizeibeamten ihn zur Blutentnahme ins Klinikum Pasewalk. Die Untersuchungen ergaben einen Promillewert von 1,62. Daraufhin wurde sein Führerschein eingezogen. Aufgrund von Unterkühlung bleibt der 62-Jährige vorerst im Krankenhaus.

Um 07:00 Uhr begann die Bergung des Pkw Mitsubishi, die bis 08:30 Uhr dauerte. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts von Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, von denen 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 8223, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer und 1042 Frauen. 713 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 Fällen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% bzw. 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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