Ein betrunkener Fahrer verursachte Schäden am Kreisverkehr und flüchtete anschließend, Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht laufen.
Autofahrer überfährt Kreisverkehr in Greifswald

Greifswald (ost)
Heute Morgen (15.08.2024) gegen 02:20 Uhr meldete eine Augenzeugin der Polizei, dass sie einen lauten Knall gehört und danach Beschädigungen am Kreisverkehr Marktflecken/Chausseestraße in Neuenkirchen entdeckt hatte. Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Greifswald stellten vor Ort Schäden an den Banketten des Kreisverkehrs fest. Außerdem wurde ein Verkehrsschild umgefahren und beschädigt. Zudem fanden die Beamten ein Kennzeichen, was den Verdacht nahelegte, dass es kurz zuvor zu einem Verkehrsunfall gekommen sein musste.
Im Zuge der sofortigen Nahbereichsfahndung entdeckten die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Greifswald einen VW PKW auf der B105, der mit Warnblinklicht am rechten Fahrbahnrand in Richtung Dreizehnhausen stand.
Ein Abgleich des am Unfallort gefundenen Kennzeichenschildes mit dem noch vorhandenen hinteren Kennzeichen am Fahrzeug ergab, dass es sich um das vermeintliche Unfallfahrzeug vom Kreisverkehr handeln musste.
Der Fahrer des VW PKW war ein 42-jähriger Deutscher aus Sachsen-Anhalt, der von den Beamten kontrolliert wurde. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,07 Promille. Aufgrund des Verdachts der Trunkenheitsfahrt mit Unfallflucht wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe im Krankenhaus in Greifswald entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Außerdem wurden seine Autoschlüssel sichergestellt und ihm die Weiterfahrt untersagt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 42-Jährigen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Unfallflucht.
Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro, es wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 8223 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 8304 auf 7758 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6776 auf 6598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5675 auf 5556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1101 auf 1042 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 647 auf 713. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








