Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Autounfall in Grambow, Polnische Familie verletzt

Eine Familie aus Polen wurde bei einem Autounfall verletzt. Die Fahrerin und ein Kleinkind wurden schwer verletzt, ein weiterer Insasse leicht.

Foto: Depositphotos

Grambow (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag (24.07.2026) ereignete sich gegen 23:00 Uhr auf der Bahnhofstraße in Grambow ein Verkehrsunfall, bei dem alle drei Insassen verletzt wurden.

Die 29-jährige Fahrerin aus Polen fuhr mit einem Ford auf der B113 von Linken kommend in Richtung Grambow. Nachdem sie den Bahnübergang überquert hatte, kam das Fahrzeug in einer anschließenden scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter, wo es mit einem Baum kollidierte.

Bei dem Unfall erlitten die 29-jährige Fahrerin und ein Kleinkind im Auto schwere Verletzungen. Ein weiterer Mitfahrer, ein 28-jähriger Pole, wurde leicht verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungswagen wurden alle drei Insassen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Ein im Fahrzeug befindlicher Hund blieb unverletzt. Er wurde vorübergehend in der Polizeiwache Pasewalk untergebracht und dann an die informierte Tierrettung Vorpommern-Greifswald übergeben, die sich um das Tier kümmerte, bis es an die Besitzer übergeben werden konnte.

Der Pkw erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, wurde es an der Unfallstelle belassen und wird eigenverantwortlich abgeschleppt.

Neben dem Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr Grambow mit 14 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24