Der schwere Verkehrsunfall führte zur Vollsperrung der B105 bis zum Mittag, als die Straße wieder freigegeben wurde.
B105/Sandhagen (Landkreis Rostock): Verkehrsunfall auf B105 Sandhagen – Vollsperrung aufgehoben

B105/Sandhagen (Landkreis Rostock) (ost)
Es wird zunächst auf die Ausgangsmeldung hingewiesen, die unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6196006 abgerufen werden kann.
Basierend auf den neuen Erkenntnissen der Verkehrsunfallaufnahme kann der Unfallhergang grob wie folgt skizziert werden. Nach Angaben mehrerer Zeugen überholte der 61-jährige Fahrer eines Mercedes zunächst mehrere Fahrzeuge in Fahrtrichtung Neubukow. Aus bisher ungeklärter Ursache ordnete sich der Mann jedoch nicht rechtzeitig in den Verkehr ein, sondern versuchte, ein weiteres Fahrzeug (LKW) zu überholen. Der entgegenkommende 41-jährige Fahrer eines Mazda konnte die folgende Kollision offenbar nicht vermeiden. Zudem kollidierte der Mercedes seitlich mit dem LKW. Aufgrund der Schwere des Frontalzusammenstoßes wurden beide PKW in den Straßengraben geschleudert. Der 61-Jährige schaffte es nicht, sich nach dem Unfall selbst aus dem Wrack zu befreien, so dass er von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden musste. Beide beteiligten Personen wurden nach medizinischer Erstversorgung mit dem Verdacht auf schwere Verletzungen ins Universitätsklinikum nach Rostock gebracht. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Auch der sekundär beteiligte LKW wurde beschädigt. Der insgesamt entstandene Sachschaden wird vorläufig auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.
Aufgrund der Schwere des Unfallgeschehens und zur Unterstützung der örtlichen Verkehrsunfallermittlungen ordnete die Staatsanwaltschaft Rostock den Einsatz eines Sachverständigen der DEKRA an. Die anschließenden Ermittlungen obliegen dann der Kriminalpolizei.
Die B105 musste aufgrund des Rettungseinsatzes, der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergung der Unfallfahrzeuge bis 12:50 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch zusätzliche Polizeikräfte umgeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschäden (8,77%). Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 1.228 Fälle aus (2,21%). 334 Unfälle (0,6%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








