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Baabe: Rettung eines Kitesurfers in der Ostsee

Ein 71-jähriger Einheimischer wurde nach einem Unfall in der kalten Ostsee gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Wasserschutzpolizei warnt vor Risiken beim Kitesurfen im kalten Wasser.

Foto: unsplash

Waldeck (ost)

Am 30.12.2025 erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Sassnitz gegen 11:15 Uhr über die Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburg die Information, dass sich in der Ostsee vor Baabe (Rügen) möglicherweise ein Kitesurfer verletzt hatte. Umgehend wurden ein Einsatzboot der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Sellin und das Streifenboot „Stoltera“ der WSPI Sassnitz zur Unfallstelle verlegt. Nach etwa 30 Minuten gelang es den Kameraden der FF Sellin, den Kitesurfer aus der etwa vier Grad kalten Ostsee zu retten und dem Rettungsdienst an Land zu übergeben. Der 71-jährige Einheimische wurde unterkühlt und entkräftet in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten der WSPI Sassnitz stellten fest, dass sich der einheimische Kitesurfer mit seinen Leinen etwa 30 Meter vom Ufer entfernt an einer Vorrichtung zum Festmachen von Fischerbooten verheddert hatte. Er war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien, und hatte auf sich aufmerksam gemacht.

Derzeit bieten die Ostsee und Binnengewässer in Mecklenburg-Vorpommern ideale Bedingungen zum Kitesurfen. Die Wasserschutzpolizei empfiehlt beim Kitesurfen in kaltem Wasser besonders strenge Sicherheitsmaßnahmen. Kaltes Wasser birgt eigene Risiken: Kälteschock und schneller Kräfteverlust drohen. Tragen Sie geeignete Schutzausrüstung und Rettungsmaterial für kaltes Wasser (Neopren, Handschuhe, Schuhe, Helm, Weste). Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten nicht und gehen Sie niemals alleine kiten. Überprüfen Sie vorab Ihr Material, den Ort und das Wetter. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Kitesurfer und Strandbesucher. Fühlen Sie sich unsicher beim Kitesurfen? Dann machen Sie lieber einen Neujahrsspaziergang am Strand mit Ihrer Familie! Für Zuschauer gilt: Lieber einmal zu viel Hilfe holen als zu wenig.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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