Ein gestohlener Alfa Romeo mit gefälschten Kennzeichen und Dokumenten wurde gestoppt. Der Halter bestätigte den Diebstahl, KDD Neubrandenburg übernahm den Fall.
Bad Bramstedt: Schwerer Diebstahl auf BAB 11

Pasewalk (ost)
Bundespolizisten der mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt bemerkten gestern Morgen ein Fahrzeug Alfa Romeo Stelvio mit deutschen Kennzeichen, das sich auf der Bundesautobahn 11 (BAB11) in Richtung Polen befand. Der Fahrer war ein 22-jähriger polnischer Staatsbürger. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Einträge im deutschen Fahndungsregister. Laut dem Kraftfahrtbundesamt war das Kennzeichen einem schwarzen Jeep Wrangler Unlimited zugewiesen, der am 29.10.2025 außer Betrieb genommen wurde.
Der Fahrer reagierte nicht auf die ersten Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort. Schließlich konnte das Fahrzeug auf der BAB 11, Kilometer 102,0, gestoppt werden. Der Mann legte auf Verlangen einen polnischen Personalausweis vor. Fahrzeugpapiere konnte er nicht vorzeigen. Der Alfa Romeo wurde offensichtlich mit einem ungewöhnlichen Fahrzeugschlüssel betrieben. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass die Umweltplakette an der Windschutzscheibe manipuliert worden war. Das originale Kennzeichen war mechanisch entfernt worden. Über die an der Windschutzscheibe angebrachte visuelle Fahrgestellnummer (FIN) konnte über das Kraftfahrtbundesamt Flensburg das originale Kennzeichen ermittelt werden. Auch zu diesem Kennzeichen gab es zum Zeitpunkt der Feststellung keine Einträge im deutschen Fahndungsregister. Die Landespolizei in Berlin wurde gebeten, den Halter im Rahmen der Amtshilfe aufzusuchen und ihn zu dem Vorfall zu befragen. Nachdem der Halter kontaktiert und befragt wurde, bestätigte er den Diebstahl. Nach Rücksprache mit der Polizei Mecklenburg-Vorpommern wurde vor Ort eine Übernahme durch den Kriminaldauerdienst (KDD) Neubrandenburg durchgeführt. Der Zeitwert des Fahrzeugs beträgt derzeit ca. 30.000EUR.
Quelle: Presseportal








