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Bad Doberan (Landkreis Rostock): Polizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigung in Bad Doberan

Die Kriminalpolizei ermittelt nach Beschädigung des Ehrendenkmals. Zeugen werden gebeten, Hinweise zu den Tatverdächtigen zu geben.

Foto: Depositphotos

Bad Doberan (Landkreis Rostock) (ost)

Die Polizei ermittelt, nachdem Unbekannte ein Ehrendenkmal (umgangssprachlich als „Backenzahn“ bekannt) in Bad Doberan beschädigt haben.

Am 26.12.2025 informierte der Bürgermeister von Bad Doberan die Polizei über den Vorfall. Vor Ort konnten die Beamten feststellen, dass die Panzerglasplatte des erst kürzlich errichteten Kriegsmahnmals innerhalb des Backenzahns erheblich beschädigt wurde. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen der Polizei keine Informationen zu möglichen Tätern oder dem Zeitpunkt der Tat vor. Daher werden potenzielle Zeugen gesucht, die Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Doberan unter der Rufnummer 038203-560, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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