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Bad Doberan (Landkreis Rostock): Verfolgungsjagd endet in Ermittlungsverfahren

Ein 18-jähriger Rollerfahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle und wird mit Betäubungsmitteln und Schreckschusswaffe erwischt. Ermittlungen wegen mehrerer Delikte eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Bad Doberan (Landkreis Rostock) (ost)

Ein junger Rollerfahrer im Alter von 18 Jahren steht nun vor mehreren Ermittlungsverfahren im Anschluss an eine Verfolgungsjagd mit der Polizei Bad Doberan. Die Polizeibeamten wurden auf den Fahrer aufmerksam, weil am Fahrzeug das amtliche Kennzeichen fehlte.

Um 21:00 Uhr planten die Beamten, den Roller in der Fritz-Reuter-Straße in Bad Doberan einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer beschleunigte jedoch sofort und versuchte, sich durch schnelle Richtungswechsel und Wendemanöver von den Polizisten zu entfernen. Nach Angaben vor Ort stieg der Fahrer, der in der Nähe wohnt, schließlich nach mehreren Minuten der Verfolgung vom Roller ab, um offensichtlich zu Fuß zu fliehen. Die Polizisten konnten den jungen Mann jedoch einholen und festnehmen. Bei der Durchsuchung wurden Betäubungsmittel und ein Revolver gefunden, der später als Schreckschusswaffe identifiziert werden konnte. Diese Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der junge Mann gab an, zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln (hier: Amphetamin) gestanden zu haben. Ein anschließender Drogentest bestätigte diese Aussage und erhärtete somit den Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. Die Kriminalpolizei ermittelt auch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen (0,6%) eher selten. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), sind Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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