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Bad Doberan: Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Landespolizei verstärkt Kontrollen gegen Ablenkung im Straßenverkehr, 943 Fahrzeuge überprüft, 20 Verstöße in Bad Doberan festgestellt.

Foto: unsplash

Rostock/Neubrandenburg (ost)

Seit gestern führt die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern verstärkte Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Ablenkung im Straßenverkehr durch. Im Verlauf des gesamten Monats werden Polizeibeamte der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Dienst sein, um mit festen und mobilen Kontrollen die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern.

Bei den gestrigen Kontrollen in allen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns wurden insgesamt 943 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden zahlreiche Verstöße von den Einsatzkräften festgestellt:

Die traurige Spitze wurde vom Polizeihauptrevier Bad Doberan erreicht, wo innerhalb von lediglich drei Stunden 20 Verstöße aufgrund von Handynutzung am Steuer festgestellt wurden.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Ablenkung nach wie vor ein großes Risiko im Straßenverkehr darstellt. Die Landespolizei appelliert daher nachdrücklich an alle Verkehrsteilnehmer, sich voll und ganz auf den Straßenverkehr zu konzentrieren und insbesondere während der Fahrt auf die Nutzung von Smartphones zu verzichten.

Die Kontrollen sind Teil der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und unterstützen das Ziel der Vision Zero – null Verkehrstote. Auch in den kommenden Monaten werden gezielte Kontrollen durchgeführt, um die Verkehrssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerhalb von Ortslagen ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerhalb von Ortslagen (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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