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Bad Schwartau: Verkehrskontrollen auf Marienplatz

Polizei stellt zwei Führerscheine sicher und sucht Zeugen nach möglichem Verkehrsunfall

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am Samstag haben Polizeibeamte auf dem Marienplatz bei zwei Verkehrskontrollen die Führerscheine von zwei Autofahrern eingezogen. In einem Fall bestand der Verdacht auf Trunkenheit am Steuer, im anderen Fall wurde ein 88-jähriger Fahrer verdächtigt, den Straßenverkehr aufgrund gesundheitlicher Probleme zu gefährden.

Um 01:30 Uhr haben die Beamten einen 24-jährigen Fahrer eines Audi A6 kontrolliert, der den Marienplatz widerrechtlich befahren hat. Während der Kontrolle gab es Anzeichen für Alkoholisierung des Fahrers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und der Autoschlüssel eingezogen. Außerdem fanden die Beamten bei dem 24-jährigen Deutschen eine geringe Menge Drogen. Neben der Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer wird auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Um 12:30 Uhr fiel der Polizeistreife auf dem Marienplatz ein 88-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz auf, der ebenfalls den Marienplatz widerrechtlich befahren hat. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der deutsche Fahrer erhebliche körperliche und geistige Einschränkungen hatte, sodass er als fahruntüchtig galt. Am Fahrzeug wurden mehrere Schäden festgestellt. Der 88-jährige Mann aus Bad Schwartau gab an, auf dem Weg von Lübeck nach Schwerin ein anderes Fahrzeug gestreift zu haben. Ohne den Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen, setzte er seine Fahrt fort. Er konnte keine Angaben zum Unfallort oder zur Unfallzeit machen. Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben keine Übereinstimmung mit einer bekannten Unfallflucht.

Die Polizei bittet um Hinweise zu einem möglichen Unfall am Samstag, den 13.12.2025, auf der Strecke zwischen Lübeck und Schwerin. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0385 5180 2224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (ohne Autobahnen) (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Todesopfer, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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