Ein Kleingartenbesitzer in Grimmen entdeckt mutmaßliche Eindringlinge durch die Wildkamera in seinem Garten.
Bärenklau: Wildkamera führt zu Eindringlingen

Grimmen (ost)
Am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 21:30 Uhr zur Gartensparte “Hoikenrade” in Grimmen gerufen.
Nach aktuellem Wissensstand erhielt ein 43-jähriger deutscher Kleingärtner über eine Wildkamera in seinem Garten einen Bewegungsalarm. Daraufhin begab er sich sofort zu seinem Grundstück. Auf dem Weg dorthin traf er auf einen 29-jährigen und einen 26-jährigen deutschen Mann, von denen einer einen Handwagen dabei hatte.
Der Geschädigte identifizierte die beiden anhand der Aufnahmen seiner Wildkamera und sprach sie auf ihren Aufenthalt in seinem Garten an. Die Männer gaben an, sie hätten nur den im Garten wachsenden Bärenklau betrachten wollen. Der 43-Jährige informierte daraufhin die Polizei.
Bei der Untersuchung stellte der Geschädigte fest, dass die an einem Baum befestigte Wildkamera offenbar abgeschlagen und beschädigt worden war. Außerdem wies der Zaun des Grundstücks Schäden auf.
Im Zuge der Anzeigenaufnahme teilte der 43-Jährige auch mit, dass in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2026 bereits zwei Vogelvolieren von seinem Grundstück gestohlen worden waren. Dafür hatte er bereits Anzeige erstattet.
Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellen Erkenntnissen auf etwa 900 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen die beiden 29- und 26-jährigen Deutschen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung aufgenommen.
Wer für den Diebstahl der beiden Vogelvolieren verantwortlich ist, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen geklärt.
Quelle: Presseportal








