Zwei Männer mit hohem Atemalkoholwert verursachen Verkehrsdelikte. Einer schlägt auf Autos ein, der andere fährt betrunken Fahrrad.
Baumgarten: Betrunkene Männer sorgen für Polizeieinsätze im Landkreis Rostock

Bützow/Lalendorf (ost)
Am gestrigen Nachmittag erhielt das Polizeirevier in Bützow gegen 15:00 Uhr Kenntnis über eine männliche Person, die auf der L 141 zwischen den Ortschaften Warnow und Zernin auf vorbeifahrende Fahrzeuge einschlagen soll.
Noch vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Mann in einen angrenzenden Wald, konnte aber kurz darauf von den Polizisten aufgefunden und kontrolliert werden. Bei der betreffenden Person handelte es sich um einen 42-jährigen Deutschen aus der Gemeinde Baumgarten, der zum Tatzeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,37 Promille aufwies.
Offenbar auf der Suche nach einem Anhalter betrat der Mann immer wieder die Fahrbahn und „pöbelte“ vorbeifahrende Fahrzeuge an. Einem Fahrzeug soll er zudem eine Glasflasche hinterhergeschmissen haben. Des Weiteren soll er laut Zeugenaussagen einen weiteren PKW zum Stoppen gebracht und im Anschluss mit seiner Faust auf die Motorhaube geschlagen haben.
Der 42-Jährige wurde zum Zwecke der Ausnüchterung und zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in das Zentralgewahrsam nach Rostock verbracht. Die Kriminalpolizei in Bützow ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Eine weitere volltrunkene Person stellten Beamte des Polizeireviers Teterow gegen 17:00 Uhr am Bahnhof in Lalendorf fest. Den Polizisten fiel ein männlicher Fahrradfahrer auf, der eine unsichere Fahrweise aufwies und in Schlangenlinien fuhr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 42-jährigen Rumänen schließlich einen Wert von 4,16 Promille. Den Fahrradfahrer erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








