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Bergen auf Rügen: Laterne umgefahren, wer war es?

Die Polizei ermittelt nachdem zwei Männer behaupten, nicht gefahren zu sein. Sachschaden: 10.000 Euro, beide ohne gültige Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Bergen auf Rügen (ost)

Am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) um 04:30 Uhr informierte die Polizei in Bergen, dass eine Laterne auf dem Gehweg in der Sassnitzer Chaussee liegen würde. Es wird vermutet, dass sie angefahren wurde, aber der Verursacher war nicht vor Ort.

Während die Polizeibeamten den Vorfall dokumentierten, sprach sie ein 22-jähriger Deutscher an. Er gab zu, dass er gegen die Laterne gefahren sei. Es wurde Alkoholgeruch in seinem Atem wahrgenommen (0,44 Promille Atemalkohol). Eine doppelte Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.

Später behauptete der 22-Jährige, dass er nicht gefahren sei, sondern sein Bekannter. Der 21-jährige Deutsche wurde ebenfalls gefunden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,86 Promille. Ein Drogentest war positiv. Zunächst leugnete der 21-Jährige, gefahren zu sein, gestand dann aber, das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren zu haben. Eine doppelte Blutprobenentnahme wurde ebenfalls durchgeführt.

Beide Männer schilderten den Unfallhergang identisch. Der Fahrer eines BMW war auf der Sassnitzer Chaussee in Richtung Bundesstraße 96 unterwegs. In Höhe des Sportplatzes kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Straßenlaterne. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Der Führerschein des 22-Jährigen wurde eingezogen. Der 21-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis.

Es konnte nicht eindeutig festgestellt werden, wer von beiden das Auto gefahren hat. Dies ist nun Teil der polizeilichen Ermittlungen.

Weiterhin wird wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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