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Bergen auf Rügen: Waffen, Falschgeld und Drogen sichergestellt

Bundespolizisten auf Rügen stellen am Samstagabend gefährliche Gegenstände und Betäubungsmittel bei einem berauschten Deutschen sicher.

Foto: Depositphotos

Bergen auf Rügen (ost)

Am Abend des Samstags (30.03.2024) wurden von Bundespolizisten Waffen, Falschgeld und Drogen in Bergen auf Rügen sichergestellt.

Wenige Minuten nach 20 Uhr überprüften die Beamten einen 35-jährigen deutschen Staatsbürger am Bahnhof, der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Mann hatte keine Ausweispapiere bei sich, jedoch eine einsatzbereite und geladene Schreckschusswaffe. Bei der Durchsuchung wurden außerdem ein einsatzbereites Einhandmesser und Falschgeld im Gesamtwert von 7.490 Euro in großen Scheinen gefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten eine kleine Menge verschiedener Betäubungsmittel fest.

Die Geldscheine waren Farbkopien, bei denen Scheine desselben Wertes die gleiche Seriennummer hatten. Auf Nachfrage gab der Mann an, dass er mit dem Falschgeld Frauen beeindrucken wollte.

Die gefundenen Gegenstände wurden vor Ort beschlagnahmt und an die Kriminalpolizei übergeben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte der Mann seine Reise fortsetzen. Er wird jedoch später für seine Verstöße zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecher
Hartmut Fritsche
Telefon: 03831 28432 – 105
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 männliche und 1101 weibliche Verdächtige. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24