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Bergen/Rügen: Polizei schnappt mutmaßliche Feuerteufel

Ein aufmerksamer Zeuge meldet, dass zwei Personen in der Störtebekerstraße einen Müllcontainer in Brand gesetzt haben. Die Polizei konnte einen 14-jährigen Jugendlichen als mutmaßlichen Täter identifizieren.

Foto: Depositphotos

Bergen/Rügen (ost)

Gestern Abend (12.02.2025) um 19:45 Uhr informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei darüber, dass er gesehen hatte, wie zwei Personen einen Müllcontainer in der Störtebekerstraße angezündet hatten.

Die Polizeibeamten aus Bergen führten eine sofortige Suche in der Umgebung des Tatortes durch, während die Feuerwehr das Feuer am Container schnell löschte. Durch gründliche Ermittlungsarbeit konnte ein 14-jähriger deutscher Jugendlicher gefunden werden. Der vermeintliche Brandstifter wurde durchsucht und es wurden Beweismittel gefunden und gesichert. Er gestand die Tat und gab Hinweise auf einen weiteren Täter. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und warnt davor, dass das Anzünden von Gegenständen eine Straftat ist und kein „Dumme-Jungen-Streich“.

In diesem Jahr gab es bereits mehrere Brände von Müll- oder Altkleidercontainern in und um Bergen. Mögliche Zusammenhänge werden untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, gefolgt von einem kleinen Anteil weiblicher Verdächtiger und nicht-deutscher Verdächtiger. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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