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Bergen: Verkehrssünder vor Kita, fast 30 Temposünder in 90 Minuten festgestellt

Eine Geschwindigkeitskontrolle vor einer Kindertagesstätte führte zu zahlreichen Verstößen gegen die Schrittgeschwindigkeit, was die Erzieher verunsicherte.

Foto: unsplash

Bergen auf Rügen (ost)

Am Dienstag, dem 8. April 2025, haben fünf Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Bergen zwischen 15:00 und 16:30 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle im Bergener Stedarer Weg durchgeführt.

Angestellte der örtlichen Kindertagesstätte hatten die Polizei kontaktiert, da es in diesem verkehrsberuhigten Bereich aufgrund der Baumaßnahmen im Stadtgebiet zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kam.

Es gab viele Autofahrer, die anscheinend nicht die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit einhielten. Dies führte dazu, dass die Erzieher sich kaum noch trauten, mit den Kindern zum gegenüberliegenden Spielplatz zu gehen.

Es stellte sich heraus, dass eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhielt. Insgesamt wurden in anderthalb Stunden 28 Fahrer erwischt, die teilweise deutlich zu schnell unterwegs waren. Der traurige Spitzenreiter war ein VW-Transporter, der mit 39 km/h unterwegs war. Der Fahrer war ein 47-jähriger Rüganer.

Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von über 30 km/h erfasst. Es war erschreckend, dass viele Fahrer nicht wussten, wie schnell man in einem verkehrsberuhigten Bereich fahren darf. Viele antworteten auf die Frage: „30 km/h?“

Alle Temposünder wurden aufgeklärt und darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich insbesondere vor Kindertagesstätten und Spielplätzen an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu halten, um keine Kinder oder Eltern zu gefährden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55641 Unfälle. Davon endeten 4880 Unfälle mit Personenschaden, was 8.77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1228 Fälle aus, was 2.21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0.6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49199 Fälle, was 88.42% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3500 Unfälle (6.29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2320 Unfälle (4.17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0.79%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 57, Schwerverletzte bei 1105 und Leichtverletzte bei 5095.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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