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Berlin: Aufmerksamer Triebfahrzeugführer verhindert Unfall

Der Triebfahrzeugführer des Regionalexpress 3321 bemerkte eine Person auf den Gleisen. Nach einer Gefahrenbremsung wurde der Betrunkene zur Bundespolizei gebracht.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Als der Lokführer des Regionalzugs 3321 (Stralsund- Berlin) gestern spät abends den Haltepunkt Klein Bünzow anfuhr, entdeckte er eine Person, die auf dem Bahnsteig saß. Es handelte sich um einen 45-jährigen polnischen Staatsbürger. Da die Beine des Mannes über den Gleisen waren und er stark schwankte, musste der Regionalzug eine Notbremsung durchführen. Der Lokführer und der Zugbegleiter nahmen die Person mit nach Pasewalk. In Pasewalk wurde sie an eine Streife der Bundespolizei übergeben. Die Bundespolizisten bemerkten einen starken Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest um 00:18 Uhr ergab einen Wert von 3,17 Promille. Die Person wurde in Schutzgewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann bereits polizeibekannt ist. Er wird derzeit in Sachsen-Anhalt und Brandenburg wegen Betrugs und Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht. Später klagte der Beschuldigte über Schmerzen. Ein Notarzt wurde gerufen. Nach der Untersuchung wurde bestätigt, dass er sich in einem gesundheitlich unbedenklichen Zustand befindet und keine weitere medizinische Versorgung erforderlich ist. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Laut der Notfallleitstelle der DB AG kam es aufgrund des Vorfalls beim Regionalzug 3321 zu einer 15-minütigen Verspätung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen (0,6%) relativ gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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