Ein geplatzter Autoreifen führt zu Folgeunfällen an sechs Fahrzeugen. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis.
Berlin: Autoreifen platzt, Alkoholfahrt aufgedeckt

Wittenburg/Stolpe (ost)
Ein geplatzter Reifen an einem Auto verursachte in der Nacht zum Montag auf der A24 Schäden an sechs anderen Fahrzeugen. Der 41-jährige Fahrer war alkoholisiert und hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Kurz hinter der Ausfahrt Wittenburg in Richtung Berlin platzte gegen 0:30 Uhr der rechte Vorderreifen am Auto des 41-Jährigen, der jedoch weiterfuhr bis zur nächsten Raststätte. Dort stellten Beamte fest, dass der Unfallverursacher einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille hatte. Sechs weitere Fahrzeuge fuhren über die auf der Fahrbahn verteilten Reifenteile und wurden dabei teilweise erheblich beschädigt. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 14.000 Euro. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und eine Blutprobe des 41-jährigen Deutschen entnommen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahrerflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








