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Berlin: Bahnbetriebsunfall am Bahnhof Wismar

Am vergangenen Sonntag kam es zu einem Bahnbetriebsunfall am Bahnhof Wismar, bei dem ein Sachschaden von über 100.000,- Euro entstand. Es gab keine Personenschäden.

Foto: unsplash

Wismar (ost)

Am Sonntag, dem 19.05.2024, gegen 10:30 Uhr ereignete sich am Bahnhof Wismar ein Vorfall im Bahnverkehr, der zu einem Sachschaden von über 100.000,- Euro führte.

Als der Regionalexpress 8 aus Richtung Berlin Ostkreuz in den Bahnhof Wismar einfuhr, konnte der Lokführer nach eigenen Angaben keine ordnungsgemäße Bremsung durchführen. Der Zug fuhr zunächst an der Haltesignaltafel vorbei, überfuhr die Schutzhaltetafel und prallte gegen den Prellbock. Nachdem der Lokführer feststellte, dass der Zug nicht bremste, leitete er eine Schnellbremsung ein. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass der Zug den Prellbock um etwa 7 Meter über das Gleis in den Boden schob und erst nach ca. 12 Metern hinter der Haltesignaltafel auf den Gleisen zum Stehen kam. Es gab keine Verletzten. Das betroffene Gleis bleibt bis zur Reparaturarbeiten gesperrt. Die Schäden am Zug und den Gleisanlagen belaufen sich nach ersten Schätzungen auf über 100.000,- Euro.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des Unfalls kam es zu einem Totalausfall bei einem Zug und insgesamt zu 579 Minuten Verspätung aufgrund von Teilausfällen und Umleitungen von nachfolgenden Zügen. Neben der Bundespolizei waren auch die Notfallmanager der Deutschen Bahn AG und der ODEG im Einsatz.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% (47.066 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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