Ein 45-jähriger Pole versucht trotz Einreisesperre einzureisen. Er wurde festgenommen und inhaftiert. Ein 43-jähriger Deutscher konnte hingegen eine Geldstrafe zahlen und Haft vermeiden.
Berlin: Einreisesperre missachtet

Pomellen (ost)
Am Samstag haben Bundespolizisten in Pomellen einen 45-jährigen Polen in einem Reisebus entdeckt, der gemäß Richtlinie 2008/115/EG ein Einreiseverbot bis zum 08.03.2025 hat. Das Landeseinwohneramt Berlin hatte einen Haftbefehl zur Festnahme – Ausweisung, Abschiebung ausgestellt. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hatte auch eine Fahndungsnotierung wegen Verstoßes gegen ein Wiedereinreise- und Aufenthaltsverbot. Er musste eine Geldstrafe von 2000,00 EUR sowie Kosten in Höhe von 167,00 EUR zahlen. Alternativ waren 200 Tage Gefängnis festgelegt. Da der Pole die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er in die JVA Neustrelitz gebracht.
Etwas mehr Glück hatte ein 43-jähriger Deutscher. Auch er wurde in Pomellen angehalten und kontrolliert. Die Überprüfung ergab eine Fahndungsnotierung durch die Staatsanwaltschaft Halle zur Festnahme/ Strafvollstreckung wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Der Mann zahlte die festgelegte Geldstrafe von 750,00 Euro und konnte dadurch 25 Tage Ersatzhaft vermeiden.
Quelle: Presseportal








