Bundespolizisten nahmen mehrere Personen fest, darunter ein Georgier mit Restfreiheitsstrafe und ein Deutscher mit Geldstrafe.
Berlin: Neue Festnahmen in Pomellen

Pomellen (ost)
Beamte der Bundespolizei haben einen 34-jährigen Georgier überprüft. Bei der Fahndung stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliegt. Der Mann muss noch 597 Tage seiner ursprünglichen 4-jährigen Freiheitsstrafe absitzen (nach Abschiebung aus Deutschland). Er wurde in das Gefängnis Neustrelitz gebracht. Nach seiner Entlassung aus der Haft soll er nach Polen abgeschoben werden.
Ein 56-jähriger Deutscher wurde am selben Ort gestoppt und kontrolliert. Die Überprüfung ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung. Der Mann zahlte die geforderten 1600,00 Euro Geldstrafe und 143,00 Euro Verfahrenskosten, um eine 40-tägige Haftstrafe zu vermeiden.
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück suchte nach einem 41-jährigen Polen wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Mann zahlte die geforderten 2700,00 Euro Geldstrafe und 279,89 Euro Verfahrenskosten. Andernfalls wären 15 Tage Haft fällig gewesen.
Ein 55-jähriger Pole hatte weniger Glück. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen sexueller Belästigung gesucht. Da er die geforderten 2000,00 Euro Geldstrafe und 81,00 Euro Verfahrenskosten nicht zahlen konnte, wurde er ins Gefängnis Neustrelitz gebracht. Dort muss er nun eine 80-tägige Haftstrafe absitzen.
Heute, kurz nach Mitternacht, wurde ein 49-jähriger Pole angehalten und kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Stralsund suchte den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung. Er musste 360,00 Euro Geldstrafe, 10,00 Euro Restgeldstrafe und 81,00 Euro Kosten bezahlen. Andernfalls wären 6 Tage Haft fällig gewesen. Der Mann zahlte die geforderten Beträge und durfte seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








