Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Berlin: Randalierender Fahrgast im Regionalexpress

Ein 25-jähriger türkischer Staatsangehöriger randalierte im Zug, beschädigte Scheiben und griff Beamte verbal an. Der Zug hatte 49 Minuten Verspätung.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Gestern um etwa 18:15 Uhr informierte die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Pasewalk durch die Notrufzentrale der DB AG in Berlin über zwei Personen im Regionalexpress 3315 von Stralsund nach Berlin. Beide Personen zeigten aggressives Verhalten und es wird vermutet, dass sie keinen gültigen Fahrschein besitzen. Um 18:32 Uhr informierte die Notrufzentrale die Inspektion, dass der gemeldete Regionalexpress am Bahnhof Jatznick steht, da eine Person am hinteren Teil des Zuges mehrere Scheiben eingeschlagen haben soll. Die bereits alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Pasewalk verlegten daraufhin zum Bahnhof Jatznick unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten. Die Einsatzkräfte trafen um 18:43 Uhr am Bahnhof Jatznick ein und nahmen Kontakt mit dem Kundenbetreuer sowie dem Triebfahrzeugführer auf. Im letzten Waggon des Zuges wurde kurz darauf eine männliche Person festgestellt. Diese ging verbal aggressiv auf die eingesetzten Beamten zu und kam den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht nach. Als er versuchte, einen Beamten zu attackieren, wurde er zu Boden gebracht und musste von insgesamt 4 Beamten fixiert und gefesselt werden. Der Mann wehrte sich aktiv gegen die Maßnahme. Es handelte sich um einen 25-jährigen türkischen Staatsbürger. Er beleidigte die Beamten mehrmals mit den Worten: „ihr Hurensöhne“ und „ich ficke euch“. Weder die Beamten noch der Beschuldigte wurden verletzt. Im Zugabteil wurden -6- Scheiben festgestellt, die vom Beschuldigten mit einem gestohlenen Notfallhammer beschädigt wurden. Zwei der Scheiben waren gesprungen. Der Mann wurde zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei nach Pasewalk gebracht. Bei der Durchsuchung der Person / Sachen wurde ein gültiger türkischer Reisepass, ein türkischer Führerschein, eine Krankenkassenkarte sowie eine vorläufige Bescheinigung über die Aussetzung der Abschiebung gefunden. Die Duldung war aufgrund fehlender Heimreisedokumente erteilt worden. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Person verlief positiv. Der Mann ist aktuell zur Ingewahrsamnahme durch die Polizei Berlin zum Zwecke der Zuführung zum ALEXIANER KRANKENHAUS HEDWIGSHÖHE ausgeschrieben. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Türke durch die Landespolizei MV in Gewahrsam genommen, da die Haft zur Sicherung der Abschiebung angestrebt wird. Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln, Gemeinschädliche Sachbeschädigung, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung, Bedrohung und Duldungserschleichung ermittelt.

Der Regionalexpress 3315 konnte seine Fahrt Richtung Berlin mit 49 Minuten Verspätung fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24