Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Berlin: Schwarzfahren im Zug

Die Bundespolizei in Pasewalk wurde zweimal von der Deutschen Bahn um Hilfe gebeten, da ein slowakischer Staatsangehöriger ohne Fahrkarte aggressiv war und eine Deutsche ohne Ticket Mitarbeiter belästigte.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Gestern um 08:20 Uhr bat die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei in Pasewalk um Hilfe. In dem ICE 107, der aus Stralsund kam, gab es einen 32-jährigen slowakischen Staatsbürger, der sich gegenüber dem Zugbegleiter aggressiv verhielt. Er hatte keine Fahrkarte. Die Polizeistreife fand den Mann im Wagen 7 am Bahnhof Pasewalk und schloss ihn von der Weiterfahrt aus. Beim Verlassen des Zuges wurde festgestellt, dass er leicht schwankte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,03 Promille. Nachdem die Anzeigen aufgenommen und die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, kaufte der Slowake mit Hilfe der Bundespolizei eine Fahrkarte und konnte gegen Mittag seine Reise nach Berlin fortsetzen.

Um 13:40 Uhr ging bei der Bundespolizei in Pasewalk ein weiterer Hilferuf der Deutschen Bahn ein. Im RE 3311 befand sich eine 25-jährige Deutsche ohne gültige Fahrkarte. Sie hatte auch einen Hund dabei. Die Frau belästigte die Mitarbeiter der DB AG verbal und filmte die Auseinandersetzungen mit ihrem Handy. Die Aufnahmen wurden dann im Netz hochgeladen und veröffentlicht. Die Mitarbeiter der DB AG waren verständlicherweise empört über diese Videos. Aufgrund der Umstände wurde Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen und Verletzung der Persönlichkeitsrechte erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% der Gesamtzahl. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Tote, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24